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In Süd-Tirols Spitälern wird nicht mehr Deutsch gesprochen: Gefahr für Patienten.

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Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, bezeichnet den durch das Nachrichtenportal „UT24“ bekanntgemachten Fall eines Kindes, welchem im Krankenhaus Brixen nicht richtig geholfen werden konnte und dessen Gesundheit somit gefährdet wurde, da die Ärzte kein Deutsch sprachen, als allarmierend. Die Landesregierung ist in Kenntnis davon, dass in Süd-Tiroler Krankenhäusern immer öfter nur mehr Italienisch gesprochen wird, bleibt jedoch untätig. Das ist inakzeptabel!

Die Beschwerden der Bürger nehmen zu, dass in den Süd-Tiroler Krankenhäusern das Recht auf Gebrauch der deutschen Muttersprache missachtet wird. Patientenakten, ärztliche Berichte und ein großer Teil der Verwaltung erfolgen nur mehr in italienischer Sprache. Hinzu kommen Ärzte, die um teueres Geld kurzfristige Aufträge erhalten, aber kein einziges Wort Deutsch sprechen.

Angesichts der Tatsache, dass die Landesregierung künftig Ärzte vermehrt von auswärts anwerben will, gilt es schon jetzt festzuschreiben, dass diese der deutschen Sprache mächtig sein müssen.

Der Landtagsabgeordnete Sven Knoll wird dazu eine entsprechende Anfrage im Landtag einreichen und fordert die Landesregierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Krankenhäuser nicht italienisiert werden.

Die Patienten müssen sich in deutscher Sprache mit den Ärzten verständigen können, da darf es weder Ausreden noch Ausnahmen geben.

Es geht um die Gesundheit der Patienten!
Es ist daher völlig inakzeptabel, dass in den Krankenhäusern die deutsche Sprache, die die Sprache der Mehrheitsbevölkerung in Süd-Tirol ist, nicht gesprochen wird.

L.-Abg. Sven Knoll
Süd-Tiroler Freiheit.

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