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Rätselraten über Geburtenstationen findet kein Ende

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Benjamin Pixner, Landesjugendsprecher und Mitglied der Bezirksgruppe Vinschgau der Süd-Tiroler Freiheit, warnt vor der Schließung der Geburtenstationen in Schlanders und Sterzing und wirft der regierenden SVPD totales Versagen vor. Man dürfe sich nicht alles von Rom vorschreiben lassen und endlich einen konsequenteren Weg gehen.

Wie vor kurzem bekannt wurde, erhielten Landeshauptmann Kompatscher und Landesrätin Stocker einen unerfreulichen Brief aus dem römischen Gesundheitsministerium. In diesem Brief wurde dem Land klargemacht, dass es keine Ausnahmeregelungen bezüglich den Geburtenstationen in Schlanders und Sterzing mehr geben dürfe. Auch Argumente wie jene der geografischen Entfernung rechtfertigten keine Ausnahmen. Es dürften unter Anderem nur Geburtenstationen erhalten bleiben, die mindestens 500 Geburten aufweisen.

„Man mag sich gar nicht vorstellen, welche Probleme die Schließung der Geburtenstationen in der Peripherie nach sich ziehen“, betont Pixner. Er schreibt weiteres in seiner Aussendung, dass sich dies die Vinschger und auch die Wipptaler Bürger nicht gefallen lassen würden, man solle sich auf die stark besuchten Mahnwachen vom letzten Jahr besinnen. Der momentane Stand der Dinge zeige klar, dass die Landesregierung gegen Rom machtlos ist und die Autonomie immer weiter den Bach runter geht.

Die Schließungen der Geburtenstationen in Schlanders und Sterzing wären ein enormer Rückschritt für die Entwicklung Süd-Tirols.
Es wäre viel wichtiger und zielführender, sich mit voller Kraft für den Erhalt der Geburtenstationen einzusetzen, als den Flughafen mit unser aller Steuergeld zu finanzieren. Sollten die Geburtenstationen tatsächlich geschlossen werden, müssten Kompatscher und Co. zurücktreten, fordert Pixner abschließend.

Benjamin Pixner
Landesjugendsprecher der Süd-Tiroler Freiheit und
Mitglied der Bezirksgruppe im Vinschgau

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