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„Unsere Kandidatur hat sich jetzt schon gelohnt!“ – Süd-Tiroler Freiheit zieht Bilanz über Wahlkampf.

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„Unsere Kandidatur hat sich jetzt schon gelohnt!“ – Süd-Tiroler Freiheit zieht Bilanz über Wahlkampf.

Die Kandidaten der Süd-Tiroler Freiheit für die Bozner Gemeinderatswahl ziehen Bilanz über ihren Wahlkampf. Die Abschlusskundgebung, auf der auch die Abgeordneten der Bewegung sowie Eva Klotz dabei waren, fand heute auf dem Bozner Rathausplatz statt.

„Auf das Thema Volkstumspolitik zu setzen, war genau richtig“

„Bozen muss wieder deutscher werden – sei es in Bezug auf die Sprache, Geschichtsschreibung, Kultur, die Repräsentation nach außen, sei es in Bezug auf die Art und Weise, wie Probleme angegangen und gelöst werden.“, resümierte der Bürgermeisterkandidat Cristian Kollmann die Ziele der Bewegung. Mit „deutscher werden“ ist keineswegs gemeint, dass die ethnischen Mehrheitsverhältnisse der Stadt umgedreht werden, sondern: „Wir wollen, dass die Verpflichtung zur Zweisprachigkeit durchgehend eingehalten wird, wir wollen einen Rechtsanspruch auf deutsche Kindergartenplätze, wir wollen, dass das Bozner Stadtmuseum wiedereröffnet wird, damit den Bürgern die deutsche Geschichte der Stadt gezeigt wird. Wir setzen uns ein für den Erhalt des architektonischen Erbes. Wir wollen eine großzügigere Förderung des Tiroler Vereinswesens.“

„Die Südtiroler Volkspartei wird zunehmend unwählbar“

Die Süd-Tiroler Freiheit erinnerte daran, dass die Südtiroler Volkspartei vom Jahr 2010 auf das Jahr 2015 knapp 3.000 Wählerstimmen verloren hat. Den Grund sieht die Bewegung darin, dass sich die deutschen und ladinischen Bozner durch die Südtiroler Volkspartei immer weniger vertreten fühlen: „Diese verlorenen Stimmen müssen wir zurückholen! Denn wir sind die einzige patriotische Alternative. Alle übrigen Parteien kümmern sich überhaupt nicht um die Belange der deutschen Bozner und sind daher diesbezüglich völlig austauschbar! Und wenn der Bürgermeisterkandidat, Christoph Baur, jetzt plötzlich so tut, als seien ihm die deutschen Kindergärten, Schulen und Vereine wichtig, dann nur deshalb, weil wir ihn und seine Partei vor uns hergetrieben haben! Warum hat sich die SVP nicht früher dieser Themen angenommen? Die Anbiederung der SVP an alle Seiten, ihre Heuchelei und Unglaubwürdigkeit ist bald durch nichts mehr zu überbieten! Immer mehr mündige, besonders patriotische Wähler sind dabei, die unredliche politische Strategie der SVP zu durchschauen und werden sie sicher nicht honorieren!“

Prominente Unterstützung von außen

Was die Süd-Tiroler Freiheit besonders freut, ist die prominente Unterstützung von außen: Paul Bacher, der ehemalige Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes, und Oswald Ellecosta, der ehemalige Vizebürgermeister von Bozen, haben in einem Videointerview eine klare Wahlempfehlung für die Süd-Tiroler Freiheit abgegeben. Für Paul Bacher ist die Kandidatur der Süd-Tiroler Freiheit „eine Bereicherung“. Oswald Ellecosta empfiehlt die Süd-Tiroler Freiheit, weil sich die Südtiroler Volkspartei nicht mehr „für die Belange der deutschen Minderheit in Bozen“ einsetzt. Im Hintergrund hat die Bewegung weitere prominente Unterstützer, darunter auch ehemalige SVP-Wähler, die namentlich nicht genannt werden wollen.

Auch sonst thematisch gut aufgestellt

Der Süd-Tiroler Freiheit ist es wichtig zu betonen, dass sie keineswegs nur auf das Thema Volkstumspolitik gesetzt hat: „Die Volkstumspolitik ist für uns zwar klar das Hauptthema, aber wir sind auch sonst thematisch gut aufgestellt: Wir haben konkrete Vorschläge für ein sauberes und sicheres Bozen, für ein Bozen, wo Wohnen wieder leistbarer wird, wir sprechen konkrete Punkte in der Verkehrspolitik an, ebenso in der Wirtschafts-, und Landwirtschaftspolitik, auch die Senioren und die Jugend finden sich in unserem Programm wieder, und, zu guter Letzt, der Faschismus, der „in die Gegenwart hereinreicht und für das friedliche Zusammenleben zwischen den Volksgruppen hinderlich ist.“

„Kandidatur hat sich allemal gelohnt!“

Egal, wie das Wahlergebnis ausgehen wird: Im Laufe des Wahlkampfes hat sich für die Süd-Tiroler Freiheit immer wieder bestätigt, wie gut und richtig es war zu kandidieren: „Die Südtiroler Volkspartei ist durch unsere Kandidatur arg in Bedrängnis geraten. In der Partei muss der Hut brennen, denn anders ist es nicht zu erklären, dass sie uns plötzlich so sehr nach dem Mund redet. Diesen Not-Aktionismus der Südtiroler Volkspartei finden wir zwar beschämend, gleichzeitig bedeutet er aber für uns auch einen Achtungserfolg! Wer am Ende am glaubwürdigsten ist, wird am Sonntag der Wähler entscheiden! Die Wähler haben es in der Hand: Wollen sie, dass Bozen zu einer ganz gewöhnlichen altoatesinischen und italienischen Provinzstadt verkommt, oder wollen sie ein deutscheres, faschismusfreies und weltoffenes Bozen, das zu Mitteleuropa gehört?“

Bozen, 5. Mai 2016

Süd-Tiroler Freiheit Bozen

www.suedtiroler-freiheit.com/bozen
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Bürgermeisterkandidat:

Gemeinderatskandidaten:
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