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Sportförderung des Landes: Nach welchen Kriterien?

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Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Bernhard Zimmerhofer, zeigt sich höchst verwundert über die Vorgehensweise der Landesregierung hinsichtlich der gewährten Förderung von ca. 500.000 Euro für den Verbleib der Bozner Volleyball-Mannschaft „Neruda“ in der Serie A1. Zimmerhofer sieht hier eine politische Entscheidung, die auf Druck von Landesrat Tommasini gefällt wurde und hat deshalb eine Landtagsanfrage eingereicht.

Der Verein „Neruda Volley“ war im vergangenen Jahr in die höchste italienische Meisterschaftsklasse der Frauen A1 aufgestiegen. Vor zwei Wochen musste der Verein aber aufgrund der prekären finanziellen Lage wieder seinen Rückzug aus der A1 bekanntgeben. Nun kam aber zur Überraschung aller, Rettung in letzter Sekunde durch die Landesregierung, mit der Gewährung einer Förderung von bis zu einer halben Million Euro. Auch hohe Süd-Tiroler Sportfunktionäre zeigten sich verärgert über den Alleingang der Landesregierung, die im Vorfeld weder die zuständigen Gremien, noch Verbände und Vereine kontaktiert hatte. „Immerhin betreffen und beeinflussen solche Entscheidungen auch das Gesamtbudget des Süd-Tiroler Sports“, gibt Zimmerhofer zu bedenken.

„Nach der Millionen-Wahlwerbung mit dem, zum Glück, gescheiterten Projekt ‚Kulturhauptstadt Nord-Ost‘ folgte jetzt offensichtlich der nächste Coup des Vize-Landeshauptmanns Tommasini, mit freundlicher Unterstützung von Kompatscher und Co.“, unterstreicht Zimmerhofer abschließend.

Bernhard Zimmerhofer,
Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit

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