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Neofaschistische Ausschreitungen wie in den Vorjahren müssen verhindert werden

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Im Vorfeld des heutigen Fußballspiels Italien gegen Belgien warnt die Junge Süd-Tiroler Freiheit vor möglichen Ausschreitungen durch nationalistische und neofaschistische Italien-Fans.

Faschistische Provokationen nach einem Sieg der italienischen Mannschaft bei der EM- bzw. WM sind leider kein neues Phänomen. Immer wieder gab es in den vergangenen Jahren in und um Bozen Ausschreitungen, die nicht zuletzt auch durch das Schwenken von Mussolini-Fahnen am Siegesdenkmal von Bozen ihren Höhepunkt fanden.

Die Junge Süd-Tiroler Freiheit appeliert daher an die Vernunft der Fußballfans. Feiern soll und muss erlaubt sein. Wenn jedoch der einzige Grund für einen solchen Aufmarsch die Provokation und das Singen von Schmähliedern gegen die deutschen Südtirolern ist, so muss diesen Auswüchsen deutlich entgegengetreten werden.

Viele Videos und Beweisfotos aus den vergangenen Jahren dokumentieren das Singen von rassistischen und neofaschistischen Liedern, das mutwillige Zerstören von öffentlichen Verkehrsmitteln, sowie Gewalt.

Die Junge Süd-Tiroler Freiheit fordert daher die Ordnungskräfte dazu auf, hier tätig zu werden. Es könne nicht sein, dass beispielsweise friedliche Deutschland-Fans vor zwei Jahren in Brixen von der Polizei verfolgt und schikaniert wurden, während Faschisten hier seit Jahren Narrenfreiheit haben.

Gerade in Zeiten, in denen der Neofaschismus in Bozen salonfähig wird (3 Mandate für Casapound bei der Gemeindewahl in Bozen), können solche Auswüchse nicht weiter toleriert werden, so die Junge Süd-Tiroler Freiheit abschließend.

Junge Süd-Tiroler Freiheit

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