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Flüchtlingsunterkunft verweigert, weil Gegend zu ländlich: Asyl ist kein all inclusive Urlaub!

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Ein besonders dreister Fall von Asyl-Schmarotzertum, der nun politisch hohe Wellen schlägt, hat sich in Nord-Tirol zugetragen. Eine Gruppe afghanischer Asylwerber, für die in der Gemeinde Tannheim (Bezirk Reutte) eine Unterkunft geschaffen wurde, verweigerte die Unterbringung dort, weil ihnen die Gegend nicht zusagte, da sie zu wenig städtisch sei. Nach lautstarken Protesten mussten die Asylwerber wieder nach Hall zurückgebracht werden.

Es ist empörend, wie hier die Gastfreundschaft der Bevölkerung missbraucht und das Asylrecht untergraben wird. Das Tannheimer Tal ist eine der schönsten Gegenden von Tirol. Touristen zahlen viel Geld, um dort Urlaub machen zu können. Für die Herrschaften aus Afghanistan ist das aber offenkundig nicht gut genug.
Ein solches Verhalten ist schlichtweg inakzeptabel und darf nicht toleriert werden, so Sven Knoll, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit.

Derartige Vorfälle zeigen leider auf, dass viele Asylwerber völlig falsche Vorstellungen vom Asylrecht haben und offenkundig im Glauben nach Europa kommen, hier Ansprüche stellen zu können. Es darf daher nicht wunder nehmen, wenn angesichts solch arrogantem Verhalten die Schutzbedürftigkeit derartiger Asylwerber in Frage gestellt wird.

Das Asylrecht dient dazu, Menschen, die vor Krieg, Terror und Verfolgung flüchten, Schutz, Unterkunft und Versorgung zu bieten. Es gibt aber weder ein Asyl à la carte, bei dem man sich das Land aussuchen kann, noch ist Asyl ein all inclusive Urlaub, bei dem man Ansprüche über die Art der Unterbringung stellen kann.
Diese Botschaft muss von der Politik klar vermittelt werden!

L.-Abg. Sven Knoll.

Tannheimer Tal:

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