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„Sudtirolo“ statt „Alto Adige“!

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Die Süd-Tiroler Freiheit wiederholt ihre Forderung nach der amtlichen Einführung von „Sudtirolo“ neben „Südtirol“.

Cristian Kollmann, der Toponomastikexperte der Bewegung und Pressesprecher der Landtagsfraktion, erinnert daran, dass am 8. August 1923, also genau vor 93 Jahren, die Bezeichnungen „Süd-Tirol“, „Deutschsüdtirol“, „Tirol“, „Tiroler“ und sämtliche übrige Ableitungen verboten wurden. Einzig und allein für zulässig erklärt wurden die Bezeichnungen „Alto Adige“ und „Atesino“ und – „in via provvisoria e di tolleranza“ – die entsprechenden deutschen Rückübersetzungen „Oberetsch“ und „Etschländer“.

„Alto Adige“ ist, so Kollmann, die „tolomeisch-faschistische Etikette der ersten Stunde und erfüllt bis heute den Zweck, jeden Bezug zu Tirol in Abrede zu stellen!“

Und Kollmann weiter: „Die Tatsache, dass dieser manipulative und beleidigende Begriff wie selbstverständlich verwendet und auch noch verteidigt wird, ist bezeichnend für die fehlgeleitete Politik auch noch nach dem Ende des Faschismus. Die Süd-Tiroler Freiheit wird nicht müde werden, sich weiterhin mit Landtagsanfragen und Beschlussanträgen für die Abschaffung von ‚Alto Adige‘ und die Einführung von ‚Sudtirolo‘ einzusetzen.“

Cristian Kollmann
Süd-Tiroler Freiheit

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