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Österreich sagt NEIN zum Brennerzaun.

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Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, zeigt sich erfreut darüber, dass nach dem Bundespräsidentenkandidaten Norbert Hofer, nun auch der Bundeskanzler Christian Kern dem geplanten Grenzzaun am Brenner eine Absage erteilt hat. Es ist dies ein wichtiges Signal für Süd-Tirol, denn wenn am Brenner ein Zaun errichtet wird, würde Süd-Tirol auf der falschen Seite des Zaunes stehen.

Die Süd-Tiroler Freiheit hatte erst gestern bei einer Kundgebung am Brenner einen symbolischen Grenzzaun errichtet, um der Bevölkerung vor Augen zu führen, was es bedeutet, wenn Tiroler im Norden von Tirolern im Süden durch einen Zaun getrennt werden.

Ein Zaun am Brenner ist nicht die Lösung des Migrationsproblems, sondern gefährdet vielmehr die Bevölkerung nördlich und südlich des Brenners, weil er das Problem bis auf den Brenner holt.
Wer eine lebensgefährliche Bootsfahrt über das Mittelmehr auf sich genommen hat und bis zum Brenner gelangt ist, wird sich nicht wenige Meter vor dem Ziel von einem Zaun aufhalten lassen.

Es gilt daher die Außengrenzen der EU zu schützen und in Zusammenarbeit der österreichischen und italienischen Polizeikräfte bereits in Süd-Tirol und in Welsch-Tirol Kontrollen auf der Straße und in den Zügen durchzuführen, damit ein unkontrollierter Zustrom bis zum Brenner verhindert wird.

L.-Abg. Sven Knoll.

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