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Junge Süd-Tiroler Freiheit fordert politische Sicherheit für Jungärzte in Süd-Tirol

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Junge Süd-Tiroler Freiheit fordert politische Sicherheit für Jungärzte in Süd-Tirol

Als Folge einer kontinuierlichen Fehlpolitik ist das Süd-Tiroler Gesundheitswesen in einer Sackgasse angelangt. Diese Mal beschert die Facharzt-Ausbildung der Süd-Tiroler Bevölkerung und den Jungärzten Kopfzerbrechen. Neben dem Mangel an Ärzten bzw. Hausärzten, dem Bettenabbau in den Bezirken und den noch zu schließenden Geburtenstationen, wird nun den Medizinern und der Bevölkerung erneut ein Stein in den Weg gelegt.

Hier muss ein für alle Mal Sicherheit für die Jungärzte geschaffen werden, fordert die Junge Süd-Tiroler Freiheit. Das Süd-Tiroler Gesundheitswesen leidet zunehmend unter Bürokratie und der ungünstigen politischen Lage des Landes. Für Jungärzte wird Süd-Tirol zunehmend unattraktiver, da die Ausbildungsmöglichkeiten und die Entlohnung in Nord-Tirol und im restlichen Österreich wesentlich besser sind. Wenn man hier nicht entgegen wirkt, werden Jungärzte zukünftig nicht wieder zurück nach Süd-Tirol zurückkommen.

Einige Studenten würden trotzdem ihren Facharzt zu Hause in Süd-Tirol machen, obwohl sie finanziell schlechter dastehen als in Nord-Tirol, doch selbst hier legt ihnen Rom Steine in den Weg, indem die Facharztausbildung nicht mehr anerkannt wird.

Angesichts derartiger Entwicklungen darf es nicht verwundern, dass Jungärzte lieber gleich in Österreich oder sonst wo bleiben, so Christoph Mitterhofer, Mitglied der Jungen Süd-Tiroler Freiheit.

Eine Facharzt Ausbildung dauert je nach Fachrichtung mindestens 4 bis 5 Jahre. Viele Studenten finden in dieser Zeit vielleicht ihren Partner oder bekommen ein gutes Stellenangebot von einer Klinik usw. Wer glaubt, dass diese Ärzte nochmals einen Neustart in Süd-Tirol wagen, der irrt gewaltig.

Die Junge Süd-Tiroler Freiheit appelliert daher an die Politik des Landes, endlich Klarschiff zu machen, denn mit der bisherigen Politik schreckt man auch noch die letzten Jungärzte davor ab, zukünftig in Süd-Tirol zu arbeiten.

Christoph Mitterhofer
Mitglied der Jugendleitung der Jungen Süd-Tiroler Freiheit

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