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10. Oktober: Bozens schwärzester Tag im Jahr 2016

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Die vorgezogene Neuwahl des Bozner Gemeinderates und der Beschluss des Stadtrates zur Reaktivierung der kapitolinischen Wölfin und des Markuslöwen – diese zwei Momente hebt die Ortsgruppe Bozen der Süd-Tiroler Freiheit bei ihrem Rückblick auf das Jahr 2016 hervor.

Zur Gemeinderatswahl resümiert die Ortsgruppe: „Die Süd-Tiroler Freiheit kandidierte zum ersten Mal und stellte mit Cristian Kollmann einen eigenen Bürgermeisterkandidaten. Zwar konnten wir kein Mandat erringen, aber es war gut und richtig zu kandidieren, denn dank unserer Kandidatur wurde die Volkstumspolitik zum Wahlkampfthema!“

Keine lobenden Worte findet die Ortsgruppe für den Beschluss des Stadtrates zur Aufstellung von Duplikaten der kapitolinischen Wölfin und des Markuslöwen auf den beiden gegenüber dem so genannten Siegesdenkmal befindlichen Betonmasten:

„Im Jahr 2016 war für Bozen der 10. Oktober der schwärzeste Tag! An diesem Tag hat die Mitte-links-grün-regierte Stadt mit der Entscheidung, die faschistischen Symbole reaktivieren zu wollen, eines klar bewiesen: Man will dem faschistischen Auftrag SISTE SIGNA (Zeichen setzen) des so genannten Siegesdenkmals bis heute Folge leisten, und zwar durch die Setzung von äußerlichen Zeichen des Faschismus, um die Südtiroler nach wie vor mit Symbolen der Fremdherrschaft zwangszubeglücken! Dies zeigt sehr deutlich, dass die italienischen Mitte-Links-Parteien und die Verdi-Grünen-Vërc auf Nachhaltigkeit in Sachen Faschismus setzen und somit das ausführen, was die oppositionellen italienischen Mitte-Rechts- und Rechtsaußen-Parteien fordern!“

Die Bozner Ortsgruppe der Süd-Tiroler Freiheit kündigt an, im Jahr 2017 ihren Kampf gegen die „Rückholung und Verharmlosung und damit faktisch die Verherrlichung des Faschismus in Bozen“ fortzusetzen. Ortssprecher Cristian Kollmann: „Auch in Sachen kapitolinische Wölfin und Markuslöwe ist das letzte Wort noch nicht gesprochen!“

Süd-Tiroler Freiheit
Ortsgruppe Bozen

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