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Lebhafte Diskussion um Prader Haushalt

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Die letzte Gemeinderatssitzung im Jahre 2016 in Prad hatte es in sich, denn es mußte noch der Haushalt für 2017 genehmigt werden. Zentrales Thema war dabei die geplante Neuverschuldung für 2018 und für 2019, die sich insgesamt auf circa 4,5 Millionen Euro belaufen würde. Einen Großteil des veranschlagten Darlehens wird dabei für die Sanierung der Prader Mittelschule gebraucht.

Durch Versäumnisse der Prader Gemeindeverwaltung ist der Beitrag aus dem auslaufenden Rotationfonds des Landes 2015 verpasst worden. Die Schuldzuweisungen dafür wurden zwischen der alten und neuen Gemeindeverwaltung hin und hergeschoben. Tatsache bleibt aber, dass durch mangelde Kommunikation der alten und neuen Verwalter der Prader Gemeinde ein finanzieller Schaden entstanden ist. Die Hoffnung liegt nun darin diesen Schaden durch mögliche neue Fördermittel vom Land zu lindern, ansonsten zahlen die Prader Bürger die ganze Zeche.

Positiv steht die Ratsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit einer möglichen Erweiterung der Seniorenstruktur gegenüber. Aber auch hier gilt, nur wenn es der neuen Gemeindeverwaltung gelingen sollte an Förderbeiträge vom Land heranzukommen wird eine Erweiterung realistisch umsetzbar.

Der Prader Haushalt wurde schließlich mehrheitlich mit 12 Ja-Stimmen angenommen. Allerdings enthielten sich im Gegenzug 6 Gemeinderäte der Stimme und brachten damit ihre Bedenken zum Ausdruck.

Dr. Alfred Theiner
Ronald Veith
Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit

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