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SVP schafft Bezirkskrankenhäuser Sterzing und Innichen ab.

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Entgegen allen Wahlversprechen hat die SVP im Süd-Tiroler Landtag soeben die Bezirkskrankenhäuser von Sterzing und Innichen als eigenständige Krankenhäuser abgeschafft und unterstellt diese den Krankenhäusern von Brixen und Bruneck. Damit hat die SVP die Weichen für die endgültige Schließung dieser beiden Krankenhäuser gestellt, so Sven Knoll, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit.

Obwohl das Land Süd-Tirol die primäre Zuständigkeit in dieser Frage hat und die Krankenhäuser selbst finanziert, unterwirft sich die SVP in vorauseilendem Gehorsam Rom und gefährdet damit die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung in den kleinen Bezirken.

Das Verhalten der SVP ist unverantwortlich und ein Schlag ins Gesicht für die Bevölkerung in den Bezirken, so Sven Knoll.
Auch die SVP-Abgeordneten, die immer groß von der Aufwertung des ländlichen Raumes sprechen, haben für die Abschaffung der Krankenhäuser von Sterzing und Innichen gestimmt.

Das Wipptal und das Hochpustertal verlieren auf Grund des unverantwortlichen Verhaltens der SVP ihre selbstständigen Krankenhäuser, die nun zu Außenstellen degradiert werden, deren endgültige Schließung nur mehr eine Frage der Zeit ist.

Die Süd-Tiroler Freiheit veröffentlicht daher bewußt die Schandliste mit den Namen der Abgeordneten, die für die Abschaffung der Krankenhäuser gestimmt haben, damit die Bevölkerung weiß, bei wem sie sich zu bedanken hat.

L.-Abg. Sven Knoll.

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