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Landtag genehmigt gesamttiroler Verkehrskonzept für staufreie Brennerautobahn.

Der Süd-Tiroler Landtag hat den Antrag der Süd-Tiroler Freiheit genehmigt, mit welchem die Landesregierung auffordert wird ― in Zusammenarbeit mit dem Bundesland Tirol und den Betreibern der A13 und der A22 ― ein verkehrstechnisches Gesamtkonzept zur Vermeidung von Staus auf der gesamten Brennerautobahn auszuarbeiten.

Die Süd-Tiroler Freiheit hatte wiederholt auf die volkswirtschaftlichen Schäden durch Staus, aber vor allem auf die untragbaren Belastungen für die Bevölkerung im Wipptal und Eisacktal hingewiesen und mit diesem Beschlussantrag daher konkrete Maßnahmen zur Reduzierung von Staus auf der Brennerautobahn ausgearbeitet.

Insbesondere die Mautstelle in Sterzing und die Einrichtung unkoordinierter Baustellen führen immer wieder zu massiven Staus, die den gesamten Verkehr zusammenbrechen lassen.
Der Landtag hat sich daher auch der Forderung der Süd-Tiroler Freiheit angeschlossen, das Mautsystem auf der gesamten Brennerautobahn zu vereinheitlichen und zukünftig alle Baustellen aufeinander abzustimmen und gemeinsam zu koordinieren.

Die von der EU geplante Vereinheitlichung des Mautsystems in Europa bietet eine gute Gelegenheit, bereits jetzt mit den Planungen für eine gemeinsame Mautabwicklung auf der gesamten Brennerautobahn zu beginnen.

Das Grundproblem der Brennerautobahn ist die permanente Zunahme des Verkehrs, dem langfristig nur durch eine Verlagerung auf die Schiene entgegengewirkt werden kann. Ein großer Teil der Staus auf der Brennerautobahn sind aber selbst verursacht, weshalb wir uns von den genehmigten Maßnahmen eine spürbare Entlastung für die Bevölkerung in ganz Tirol erwarten, so der Landtagsabgeordnete Sven Knoll.

Der vom Landtag genehmigte Text lautet:

Die Süd-Tiroler Landesregierung wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Bundesland Tirol, der ASFINAG und der Brennnerautobahngesellschaft (A22) ein verkehrstechnisches Gesamtkonzept für eine staufreie Brennerautobahn auszuarbeiten, welches zuvörderst folgende Punkte beinhaltet:

  1. Einführung eines einheitlichen Mautsystems für die gesamte Brennerautobahn.
  2. Koordinierung und gemeinsame verkehrstechnische Bewertung aller Baustellen auf und entlang der Brennerautobahn.

L.-Abg. Sven Knoll.

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