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Achammer kopiert die Opposition – Integration ist eine Bringschuld!

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Erfreut und auch verwundert über die jüngsten Aussagen zur Ausländerthematik des SVP-Obmannes Philipp Achammer zeigt sich das Hauptausschussmitglied der Süd-Tiroler Freiheit, Matthias Hofer, in einer Aussendung.

Erfreut deshalb, weil spät aber doch auch der SVP-Parteiobmann erkannt hat, dass Integration eine Bringschuld ist. Es stellt sich jedoch die Frage, warum der Landesrat gerade jetzt jahrelange Forderungen der Opposition kopiert.
Gerade seine Partei hat diese Vorschläge bislang immer abgelehnt. Wahrscheinlich hat er erkannt, dass die Bevölkerung schon lange den ausländerfreundlichen Kurs der SVP nicht mehr mitträgt und so blieb ihm nichts anderes übrig,
als die deutsche Opposition zu kopieren, vermutet Hofer. Weit hergeholt sei diese These nicht. Ein Blick nach Österreich genüge, um zu verstehen, dass das Kopieren der Opposition vor allem vor anstehenden Wahlen ein Trend ist.

Noch vor wenigen Wochen liess die Landes-SVP die Gemeinden beim sogenannten SPRAR-Programm zur Aufnahme von Asylwerbern im Regen stehen und setzte sie sogar mächtig unter Druck. Nun wacht sie plötzlich auf und erkennt,
wie gut die Vorschläge von uns und anderen waren und wie berechtigt die Zweifel sind. Matthias Hofer schlägt dem SVP-Landesrat deshalb vor, sein politisches Motto von #neudenken in #kopieren umzuändern. In Zukunft solle die Südtiroler Volkspartei die Forderungen und Vorschläge der Opposition früher annehmen und endlich zum Wohle der einheimischen Bevölkerung arbeiten.

Die späte Erkenntnis von Achammer und Co ist sicher auch den Landtagswahlen im nächsten Jahr zu verdanken. Der Gemeinderat aus Olang ist sich aber sicher, dass die Menschen sehr wohl erkennen, wer immer schon primär für die angestammte Bevölkerung gearbeitet hat und wer nur vor den Wahlen erkennt, dass er die Wählerstimmen des Volkes braucht.

Matthias Hofer
Hauptausschussmitglied und Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit in Olang

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