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Stau, Stau, Stau: Brennerautobahn schadet Tourismus und gefährdet Gesundheit der Bürger.

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Auf die Brennerautobahn kann man sich verlassen, zumindest dann, wenn es darum geht, regelmäßig ein Verkehrschaos zu verursachen. Nach dem LKW-Fahrverbot am gestrigen Fronleichnamsfeiertag in Österreich ist die Brennerautobahn ─ trotz aller Kritiken der letzten Wochen ─ erneut untätig geblieben und hat keine Vorkehrungen zur Vermeidung eines LKW-Staus getroffen. Wie zu erwarten war, bricht der Verkehr daher heute wieder völlig zusammen und die LKW stauen sich inzwischen von Bozen Nord bis zum Brenner.

Die Süd-Tiroler Freiheit bezeichnet die Untätigkeit der Brennerautobahnverwaltung als verantwortungslos und sieht sich durch die Kritik der Wirtschaftsvertreter bestätigt, die vor den wirtschaftlichen Folgen dieses katastrophalen Verkehrsmanagements warnen.

Die wöchentlichen Staus auf der Brennerautobahn belasten massiv die Gesundheit der Bevölkerung im Eisacktal und Wipptal, gefährden die öffentliche Sicherheit und sind ein Schaden für das Tourismusland Süd-Tirol.

Die Süd-Tiroler Freiheit fordert daher einmal mehr ein gemeinsames Verkehrskonzept und Staumanagement für die gesamte Europaregion Tirol. Einheitliche LKW-Mauttarife zur Vermeidung des Umwegverkehrs, Fahrverbote für bestimmte Güter sowie aufeinander abgestimmte LKW-Kontingentierungen sind notwendig, um die Bürger vor derartigen LKW-Staus zu schützen und eine Verlagerung auf die Schiene zu bewirken.

L.-Abg. Sven Knoll,
Süd-Tiroler Freiheit.

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