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Viele Gefahren, wenig Pläne!

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Die Naturgewalten zeigen sich auch in Süd-Tirol immer häufiger: Muren, Steinschläge, Lawinen, Überschwemmungen. Zur Planung von Schutzbauten und Einführung von Präventions- und Sicherheitsmaßnahmen sollten Süd-Tirols Gemeinden Gefahrenzonenpläne erstellen. Sollten. Denn obwohl die Fälligkeit hierfür im August 2016 auslief, sind viele Gemeinden noch im Rückstand. Dies ergab eine Anfrage der Süd-Tiroler Freiheit im Landtag.

„Die Erstellung der Gefahrenzonenpläne durch die Gemeinden entpuppt sich als Schwergeburt! Diese Gefahrenzonenpläne sollten von allen 116 Gemeinden eigentlich längst erhoben sein, aber laut einer aktuellen Landtagsanfrage der Süd-Tiroler Freiheit haben nur 43 Gemeinden einen gültigen Gefahrenzonenplan“, zeigt Bernhard Zimmerhofer, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit, auf.

Da aber inzwischen alle Gemeinden an ihren Plänen arbeiten, wurden die Fristen von der Landesregierung nicht verlängert und auch keine Zwangsmaßnahmen durch das Land ergriffen.

Zimmerhofer zeigt durchaus Verständnis für die Verzögerungen, mahnt aber zu Sorgfalt: „Natürlich spielen hier auch die Kosten für viele Gemeinden eine erhebliche Rolle. Je nach Größe der Gemeinde und dem Arbeitsaufwand können das schon Mal mehrere hunderttausend Euro sein. Diese Kosten sollen aber hauptsächlich durch die bezahlten Umweltgelder der E-Werk-Betreiber gedeckt werden“, schlägt Zimmerhofer vor und mahnt: „Die Zeit drängt, denn die Naturgefahren werden sicher zunehmen!“

Stefan Zelger, Sekretär der Landtagsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit,
Bernhard Zimmerhofer, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit.

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