Biomassefernheizwerk

Überstürzte Bauwut in den Obstwiesen!?

Allgemein, Gemeinden, Meran

Die Meraner Stadtregierung winkt trotz negativem Gutachten der Baukommision, die Bauleitplanänderung für ein Biomassefernheizwerk durch. Innerhalb des Landwirtschaftsgebietes ein Fernwärmewerk zu errichten sei nicht notwendig, protestiert die Süd-Tiroler Freiheit Meran, werden doch demnächst das „Memc“-Areal sowie das Kasernenareal frei.

Das ehemalige „Rabbiosi“ Gelände befindet sich umringt vom landwirtschaftlichen Grün in den Meraner Auen an der Etsch. Die Zone soll in Zukunft zur landwirtschaftlichen Bannzone umgewidmet werden. Bereits der Meraner Ortsbauernrat zeigt sich wenig überzeugt über das Bauvorhaben der „Alperia“. Man fordere hier klar einen anderen Standort und die Umwandlung des Geländes in landwirtschaftliches Grün so die gleich-lautende Forderung des Bauernbundes und des Meraner Gemeinderats der Süd-Tiroler Freiheit, Christoph Mitterhofer.

Die Süd-Tiroler Freiheit merkt an, dass eine zweifelhafte Rentabilität für das Biomasseheizwerk bestehe. Muss doch ein Großteil der Hackschnitzel und ähnliches Brennmaterial von weit her transportiert werden.

„Wieso will die Meraner Regierung jetzt auf Biegen und Brechen diesen Grund verbauen? In nächster Zeit wird das „Memc“ und das Kasernen Areal frei. Muss jetzt wieder landwirtschaftliches Grün verbaut werden? Zudem noch in einer Zone, wo den Landwirten das bauen verboten wird, aber die öffentliche Hand Narrenfreiheit besitzt?“ fragt sich Christoph Mitterhofer, Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit Meran.

Christoph Mitterhofer,
Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit Meran

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