Vereinbarkeit Familie und Beruf

Mutter sein ist schwer, Arbeit finden noch viel mehr!

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Die Landtagskandidatin der Bewegung Süd-Tiroler Freiheit, Anna Micheler, weist auf die Schwierigkeiten der Vereinbarkeit von Familie und Beruf hin. Von den Mitarbeiterinnen werde Flexibilität gefordert, das sei bei gleichzeitig kostenintensiver Unterbringung in Kindertagesstätten und oftmals unzureichenden Plätzen in den Gemeinden nicht möglich.

„Jede Mutter, die wieder arbeiten gehen möchte, hat beim Bewerbungsgespräch gehört, wie wichtig Flexibilität sei. Aber wie betreut man dann Kinder? Arbeitgeber scheuen davor zurück, Mütter einzustellen, man befürchtet Arbeitsausfälle, wenn das Kind krank ist, und spontane Überstunden sind kaum möglich. Warum dann eine Mutter einstellen? Für Arbeitgeber müssen dringend Anreize geschaffen werden, Mütter einzustellen. Es braucht bezahlbare Betreuungsplätze, denn Kita Plätze sind oft so teuer, dass es sich kaum lohnt, arbeiten zu gehen. Auch gibt es viel in vielen Gemeinden Südtirols zu wenig Betreuungsplätze,“ bringt Anna Micheler vor.

Um den Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern, fordert die Süd-Tiroler Freiheit seit Jahren die Anerkennung der Pflege- und Erziehungsjahre für die Rente. Wahlfreiheit bei der Kleinkinderbetreuung bei gleichzeitiger Unterstützung aller Modelle (Betreuung zu Hause, Kindertagesstätte, Tagesmutter) und die Ausbezahlung des Kindergeldes bis zum 18. Lebensjahr, bzw. bei Ausbildung bis zum 24. Lebensjahr, ist eine weitere wichtige familienpolitische Forderung der Bewegung.

Nicht zuletzt brauche es eine Vereinheitlichung der finanziellen Familienförderung. Die verschiedenen Formen der Bezuschussung aus Familiengeld des Landes, Landesfamiliengeld Plus, staatlichem Familiengeld und Familiengeld des gesamtstaatlichen Renteninstituts (INPS) schafften bei den Familien oft nur Verwirrung.

Anna Micheler,
Landtagskandidatin der Süd-Tiroler Freiheit und Mutter.

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