Transit-Terror:

„Ausländische“ Frächter sollen nicht jammern.

Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, bezeichnet die Kritik der italienischen Frächtervereinigung ANITA an den geplanten Maßnahmen des Bundeslandes Tirol zur Reduzierung des LKW-Verkehrs als völlig unangebracht. Die Frächter, die nun am lautesten einen vermeintlichen Schaden für die heimische Wirtschaft beklagen, haben ihre Unternehmen schon längst ins Ausland verlagert. Die Gesundheit der einheimischen Bevölkerung ist jedoch wichtiger, als Wirtschaftsinteressen „ausländischer“ Frächter.

Ein Blick auf die Kennzeichen der LKW dieser Frächter genügt, um festzustellen, dass es sich schon längst nicht mehr um einheimische Frächter handelt. Rumänien, Bulgarien und Polen sind die Standardkennzeichen dieser Unternehmen.

Steuerliche Vorteile, billige Arbeitskräfte und Gewinne werden ins Ausland verlagert, den Dreck und die Gesundheitsschäden soll aber die einheimische Bevölkerung ertragen. Diese Rechnung wird nicht aufgehen!

Anstatt das Bundesland Tirol dafür zu kritisieren, dass es die Gesundheit der eigenen Bevölkerung schützt, sollten sich die Frächter besser an Konzepten zur Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene beteiligen.

Es braucht in der gesamten Europaregion Tirol endlich einheitliche gesetzliche Maßnahmen zur Reduzierung des LKW-Verkehrs auf der Brennerautobahn. Am 3. Oktober, dem deutschen Staatsfeiertag, wird es auch im Bundesland Tirol ein LKW-Fahrverbot geben, in Süd-Tirol nicht. Die Folge dieser Untätigkeit wird ein erneuter LKW-Rückstau sein. Süd-Tirol darf nicht länger untätig bleiben, sondern muss sich endlich an derartigen Maßnahmen beteiligen.

L.-Abg. Sven Knoll,
Süd-Tiroler Freiheit.

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Laura Marchig – Lista per Fiume

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