Akt der Menschlichkeit

Begnadigung der Freiheitskämpfer

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Anlässlich 100 Jahre Beendigung des Ersten Weltkrieges findet derzeit in der Hofburg in Innsbruck eine Kunstausstellung statt. Unter den Gästen befanden sich auch Myriam Atz Tammerle, Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, und Siegfried Steger, einer der „Puschtra Buibm“. Steger muss immer noch im Exil leben. Deshalb wird der erste Antrag der Süd-Tiroler Freiheit in der kommenden Legislaturperiode die Begnadigung der Freiheitskämpfer der 60er Jahre einfordern.

Ganz im Sinne von Guernica, als Symbolbild für ein friedliches Zusammenleben, sowie als Akt der Menschlichkeit, fordert Atz Tammerle: „Nach 100 Jahren Beendigung des Ersten Weltkrieges ist es höchste Zeit, dass auch der italienische Staat mit seiner eigenen Vergangenheit aufräumt und ein Zeichen des Friedens setzt, indem die verbliebenen Süd-Tiroler Freiheitskämpfer endlich begnadigt werden.“

Die neuste Geschichtsforschung belegt eindeutig, dass den im Exil lebenden Süd-Tiroler Freiheitskämpfern Taten vorgeworfen werden, die sie nicht begangen haben. Nichtsdestoweniger wird ihnen eine Einreise nach Süd-Tirol bis heute verwehrt.

„Es ist daher ein notwendiger Akt der Willensbekundung, dass auch der neugewählte Süd-Tiroler Landtag die Forderung nach einer Begnadigung der Süd-Tiroler Freiheitskämpfer in Rom erhebt.“, so die Landtagsabgeordnete.

Myriam Atz Tammerle,
Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit.

Elsa Steger, die Schwester des Freiheitskämpfers Siegfried Steger, schilderte in einem sehr berührenden Gespräch, wie bedauerlich es ist, dass ihr Bruder zu Unrecht im Exil leben muss.

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