Innovatives Verkehrskonzept

Trambahn ins Passeiertal

Die Verkehrsbelastung auf der Straße ins Passeiertal nimmt stetig zu. In den letzten Wochen ist es wiederholt zu massiven Staus gekommen. Die Belastung für die Anrainer und der Zeitverlust für die Pendler ist nicht länger erträglich. Auch der Tourismus und der Wirtschaftsstandort Passeier leiden darunter. Die Süd-Tiroler Freiheit schlägt daher eine schienengebundene Trambahn vom Bahnhof in Meran bis nach St. Leonhard im Passeier vor.

Das Projekt einer Tram ins Passeiertal ist nicht neu, wurde bisher aber nie ernsthaft angegangen. Angesichts der ausufernden Verkehrssituation auf der Straße bedarf es dringend neuer und innovativer Verkehrskonzepte. Eine Trambahn wäre ein straßen- und somit stauunabhängiges Verkehrsmittel, das mehr Lebensqualität und weniger Verkehrsbelastung für das Passeiertal brächte. Auch die Wirtschaft und der Tourismus würden davon profitieren. Mit der Tram wäre das Passeiertal autofrei erreichbar und Pendler könnten schnell und unkompliziert nach Meran gelangen.

Streckenführung:
Um für Pendler und Touristen gleichermaßen von Nutzen zu sein, bedarf es einer direkten Anbindung der Tram an die Innenstadt von Meran, das Krankenhaus und den Bahnhof in Meran. Die Süd-Tiroler Freiheit schlägt als Ausgangspunkt der Tram den Bahnhof in Meran vor, von dort aus könnte die Tram der unterirdischen Umfahrungsstraße folgen, die in den nächsten Jahren gebaut werden soll, vorbei am Krankenhaus (mit einer Haltestelle dort), weiter über die Goethestraße in Richtung Stadtzentrum (mit einer weiteren Haltestelle), von dort durch den Küchelberg und dann dem Ufer der Passer folgend bis nach St. Leonhard.

Küchelbergtunnel:
Knackpunkt einer Tram ins Passeier ist der Durchstich durch den Küchelberg. Nachdem in den nächsten Jahren der Küchlbergtunnel für die Straßenumfahrung gebaut wird, schlägt die Süd-Tiroler Freiheit vor, den Küchelbergtunnel bereits so zu planen und zu bauen, dass Platz genug für eine Tramlinie besteht. Den Küchelbergtunnel in einem Baulos bereits breit genug zu bauen, kommt wesentlich billiger, als in einigen Jahren nochmals einen Tunnel für die Tram graben zu müssen.

Konkrete Schritte zur Umsetzung.
Damit das Projekt einer Tram ins Passeier umgesetzt werden kann, bedarf es einer parteiübergreifenden Initiative und der Zusammenarbeit aller betroffenen Gemeinden. Die Süd-Tiroler Freiheit wird daher allen Gemeinden im Passeier einen Beschlussantrag zur Verfügung stellen, mit denen sich die Gemeinderäte für den Bau einer Tram aussprechen sollen. Mit dieser Unterstützung der Passeirer-Gemeinden will die Süd-Tiroler Freiheit dann einen Antrag im Landtag einreichen, damit bereits beim Bau des Küchelbergtunnels genügend Platz für die Tramlinie eingeplant wird.

Süd-Tiroler Freiheit,
Bezirk Burggrafenamt.

Fotomontagen der Trambahn ins Passeiertal.

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Peinlicher italienischer Verkehrsminister.
Adrian Fuentes Arevalo – Junge Patrioten Baskenland

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