Kritik an Gemeinderat

Proporz gilt auch in Brixen

Kürzlich wurde im Brixner Gemeinderat der Posten des Vizepräsidenten nachbesetzt. Der Brixner Gemeinderat von L’Alto Adige nel Cuore, Antonio Bova, kritisiert, dass in Brixen die Italiener immer nur die Rolle des Vizes erhalten würden. Daraufhin reichte er einen Änderungsantrag ein, wonach zur Hälfte der Amtsperiode eine Rotation im Amt des Ratspräsidenten stattfinden soll.

Stefan Unterberger von der Jungen Süd-Tiroler Freiheit schüttelt den Kopf: „Was Bova hier fordert, ist nichts anderes, als eine Aushöhlung des ethnischen Proporzes und richtet sich somit gegen eine der wichtigsten Grundsäulen der Autonomie.“

Die Süd-Tiroler Freiheit setzt sich mit Nachdruck für die Einhaltung der Minderheitenrechte in Süd-Tirol ein. Unterberger weist daher darauf hin, dass in Brixen mehrheitlich deutsche Süd-Tiroler leben und gemäß Proporz das Amt des Gemeinderatspräsidenten deswegen auch in der Hand eines Vertreters der deutschen Sprachgruppe bleiben sollte.

Stefan Unterberger,
Landesjugendleitungsmitglied der Süd-Tiroler Freiheit.

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