Almwirtschaft schützen

Mitterhofer: „Wölfe sind keine Kuscheltiere!“

Christoph Mitterhofer, Mitglied des Hauptausschusses der Süd-Tiroler Freiheit und Landwirt, reagiert auf die von der Eurac durchgeführte Studie zum Thema Wolf in Süd-Tirol. Dass die diesbezüglichen Positionen kontrovers sind, ist für Mitterhofer nicht überraschend. Dennoch bleibt er bei seiner Forderung nach einem wolffreien Süd-Tirol, weil für ihn die Gefahr durch den Wolf klar auf der Hand liegt.

„Wölfe sind keine Kuscheltiere“, betont Mitterhofer mit Nachdruck. Einem angeblich „positiven Nebeneffekt“ der Wölfe für den Tourismus kann er nichts abgewinnen. Er warnt: „Wenn man Raubtiere als Kuscheltiere und den Wald als Streichelzoo vermarktet, wird es früher oder später zu fatalen Zwischenfällen kommen. Erst dann und wenn als Vorbeugemaßnahme unsere traditionsreichen Almen aufgelassen werden müssen, werden die Touristiker aufwachen und den Abschuss des Wolfes fordern.“

Bestimmte Ergebnisse der Eurac-Studie seien durchaus unbedingt ernst zu nehmen, etwa das mangelnde Verständnis der Stadtbevölkerung für die Situation der Nutztierhalter. Entsprechend gelte es, nicht informierte Personen aufzuklären. Mitterhofer warnt vor einer Verharmlosung des Wolfes, denn diese hätte eine Katastrophe zur Folge: „Viele Landwirte und Züchter sind am Rande der Verzweiflung und ihnen droht der wirtschaftliche Niedergang! Noch besteht die Chance, dies zu verhindern. Also nutzen wir sie!“

Christoph Mitterhofer,
Mitglied des Hauptausschusses der Süd-Tiroler Freiheit und Landwirt.

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