Bröckelndes Siegesdenkmal

Marmor, Stein und Eisen bricht, aber der Faschismus nicht!

„Marmor, Stein und Eisen bricht, aber der Faschismus nicht!“ Diese Abwandlung des bekannten Liedes von Drafi Deutscher bezeichnet, so Peter Brachetti von der Ortsgruppe Bozen der Süd-Tiroler Freiheit, deutlich die Ist-Situation in Bozen. Die erneute Restaurierung des Faschistentempels in Bozen sei schlicht und einfach skandalös!

Es sei offensichtlich, erklärt Brachetti, dass Italien die historische Auseinandersetzung mit dem Faschismus scheut, und wennschon, diesen in einem positiven Kontext darstellt. Die Zusage des staatlichen Denkmalamtes, über 730.000 Euro für die Reparatur des Siegesdenkmals bereitzustellen, würde das bezeugen. „Auf die Befindlichkeiten der Tiroler wird gespuckt und den Faschisten des 3. Jahrtausends ein weiterer Gefallen getan. Danach werden sich Grüne und Linke in ihrer typischen scheinheiligen Manier darüber echauffieren, dass sich das Zusammenleben der Volksgruppen immer noch als schwierig gestaltet“, gibt Brachetti zu bedenken.

„Ein Denkmal, wenn man es als solches bezeichnen kann, welches im Begriff ist, sich selbst zu zerstören und das trennendste Element in Süd-Tirol darstellt, erneut für Unsummen zu sanieren, das gibt es nur in Italien. Während Deutschland seine Geschichte aufgearbeitet und aus seinen Fehlern gelernt hat, scheint es das wirtschaftsgebeutelte Italien notwendig zu haben, seinen Stolz aus historischen Unrechtstagen manifestieren zu müssen“, schreibt Brachetti in einer Aussendung, welche er mit den Worten schließt: „Liebe italophile Tiroler Mitbürger! Wollt ihr nicht langsam einsehen, dass der italienische Nationalstaat die Verachtung Euch gegenüber nie aufgeben wird? Auch Eure Zukunft liegt in einem Los von Rom – werdet endlich gescheiter!“

Peter Brachetti, Ortsgruppe Bozen der Süd-Tiroler Freiheit.

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Endlich Abschüsse möglich machen!
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