Hetze gegen Südtiroler

Biancofiore kann gerne auch „Tirolo“ sagen!

„Wenn Michaela Biancofiore ‚Sudtirolo‘ für unaussprechbar hält, kann sie gerne auch ‚Tirolo del Sud‘, ‚Tirolo meridionale‘ oder einfach nur ‚Tirolo‘ sagen.“ Mit diesen Worten reagiert Cristian Kollmann, Toponomastikexperte der Süd-Tiroler Freiheit, auf die jüngste Kritik der Forza-Italia-Parlamentarierin an jene, die im Italienischen statt „Alto Adige“ den Begriff „Sudtirolo“ verwenden.

„Dass Biancofiore & Co der Begriff ‚Sudtirolo‘ ein Dorn im Auge ist, weil er an Tirol erinnert, ist klar und weithin bekannt“, schreibt Kollmann. Deutlich klar werde damit einmal mehr, mit wem die Südtiroler Volkspartei da für die EU-Wahl ein Bündnis eingehe: „Mit einer profaschistischen Partei, die die tolomeisch-faschistische Etikette ‚Alto Adige‘ bis heute mit Zähnen und Klauen verteidigt und keine Gelegenheit auslässt, österreichische Ressentiments zu schüren!“

Kollmann gibt zu bedenken: „Die Wähler müssen wissen: Wer bei der EU-Wahl meint, die SVP zu wählen, wählt de facto die profaschistische und südtirolfeindliche Partei von Berlusconi und Biancofiore, aber auch jene von Alessandra Mussolini automatisch mit!“

Cristian Kollmann
Süd-Tiroler Freiheit

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