„Siamo in Italia“:

Italien will keine deutschsprachigen Ärzte in Süd-Tirol.

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Die nationalistischen Ergüsse der letzten Tage rund um die Verwendung des faschistischen Begriffs „Alto Adige“ haben wieder einmal sehr deutlich gezeigt, dass es mit den viel gepriesenen „Freunden Süd-Tirols“ in Rom nicht weit her ist. Wenn es darauf ankommt, zeigt Italien sein wahres Gesicht. Linke wie rechte Politiker überbieten sich derzeit in „siamo-in-Italia-Mentalität“ und wollen Süd-Tirol einmal so richtig zeigen, wer das Sagen hat. Nicht genug damit, dass man Süd-Tirol das faschistische Alto Adige aufzwingen will, nun soll auch noch der Passus des Landesgesetzes zu Fall gebracht werden, welcher ─ im Sinne der Gleichstellung der deutschen Sprache ─ die Anstellung deutschsprachiger Ärzte in Süd-Tirol vorsieht.

Politiker und Medien sind Urzì und seinen neofaschistischen Freunden so richtig auf den Leim gegangen und haben, ohne sich zu informieren, gezielte Falschmeldungen verbreitet, um gegen Süd-Tirol zu hetzen. Urzì ging es mit seiner Polemik nicht so sehr um den Begriff „Alto Adige“, sondern um Artikel 4 des Landesgesetzes, welcher vorsieht, dass in Süd-Tirol auch rein deutschsprachige Ärzte angestellt werden dürfen. Durch die Verbreitung einer feindlichen Stimmung gegenüber Süd-Tirol, soll dieses Grundrecht der Süd-Tiroler auf Gebrauch und Gleichstellung der deutschen Sprache zu Fall gebracht werden.

Italien will keine deutschsprachigen Ärzte in Süd-Tirol, denn in Italien soll alles italienisch sein. Darum geht es!
Die Süd-Tiroler sollen nach 100 Jahren endlich kapieren, dass dieses Gebiet Italien gehört und sie sich Italien unterzuordnen haben, hieß es diese Woche bei einer Debatte im Parlament.

AUF SO EINEN STAAT KÖNNEN WIR VERZICHTEN!

L.-Abg. Sven Knoll,
Süd-Tiroler Freiheit.

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