Vinschgauer- und Passeierstraße

Stehender Verkehr erzeugt hohe volkswirtschaftliche Kosten

Allgemein, Bezirke, Schlagzeilen, Vinschgau

Als eigentliche Lebensader des unteren Vinschgaus bietet die SS38, ebenso wie die Passeierstraße im angrenzenden Burggrafenamt, eine der zentralen Voraussetzungen für Wohlstand und wirtschaftliches Wachstum. Ohne Beseitigung der Engpässe auf den überlasteten Abschnitten ist die Funktionsfähigkeit dieser Hauptstraßen nicht mehr gewährleistet.

Mit dem Wachsen der Dörfer – mehr Wohnungen, Arbeitsplätze und Verkehr – steigen die Ansprüche an den öffentlichen Raum. Die täglichen Staus auf der Vinschgauer- und Passeierstraße behindern Berufspendler und Gewerbetreibende gleichermaßen. Arbeitnehmer, die auf dem Arbeitsweg im Stau stecken, sind unproduktiv und verlieren viel Zeit, die sie sinnvoll am Arbeitsplatz oder zu Hause bei Familie und Freunden einsetzen könnten.
Sitzen Gewerbetreibende regelmäßig im Stau, verteuert dies die Arbeiten, die sie ausführen müssen, was letztlich die Konsumenten berappen müssen.

Aufgrund des Stop-and-Go-Verkehrs kommt es immer wieder zu Auffahrunfällen und aufgrund des Umweg-Verkehrs vermehrt zu unnötigen Belastungen in den Ortskernen. „Folgeschäden der Stau-Problematik für die Wirtschaft, Gesellschaft und den Tourismus sind bisher nicht ernst genug genommen worden. Eine Verflüssigung des Verkehrs auf der SS 38 und der Passeierstraße dienen damit auch der Verkehrssicherheit im Interesse aller Verkehrsteilnehmer“, gibt Bezirkssprecher Dietmar Weithaler zu bedenken.

Damit der Verkehr aber auch künftig effizient abgewickelt werden kann, müssen öffentliche Verkehrsmittel, Fuß- und Radverkehr einen noch größeren Anteil des steigenden Verkehrs übernehmen. Bei aller Priorität zur Schaffung von Straßen, dürfe die Gestaltung von autoarmen Siedlungsgebieten nicht zu kurz kommen. Dabei spielen Gemeinden bei der Förderung einer energieeffizienten und umweltfreundlichen Mobilität eine zentrale Rolle. „Mobilität will geplant, Ideen umgesetzt und realisiert werden, damit Verkehrsnetze nachhaltig gestaltet und Verkehrsemissionen vermindert werden können“, meint Bezirkssprecher Dietmar Weithaler.

Dietmar Weithaler
Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit

, , ,
136.000 Süd-Tiroler für die österreichische Staatsbürgerschaft
Wir bleiben, was wir sind! Tiroler!

Das könnte dich auch interessieren

Menü