Dr. Tutzer

Gesunde Wirtschaft, gesundes Volk

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Starker Leistungsdruck aus der Wirtschaft, Wettbewerb und Arbeitslast schaden der Gesundheit? Man könnte meinen. Doch es verhält sich genau umgekehrt: Die Wiederaufnahme der Wirtschaftstätigkeit muß so schnell wie möglich wieder starten. Denn die Volksgesundheit korreliert mit der wirtschaftlichen Leistung des Landes.

Eine gute Gesundheitspolitik wird im Einklang mit der Wirtschaftspolitik betrieben, denn der Einfluss des Einkommens auf die Gesundheit der Bürger ist nicht zu unterschätzen. Indirekt über die Steuerfinanzierung des Gesundheitssystems und direkt, weil ein gesunder Lebensstil leistbar ist.

„Als Maßnahme gegen Corona zieht Italien immer noch an der Wirtschaftsbremse und unterschätzt die Auswirkung auf das Gesundheitssystem“, ist Dr. Tutzer, Arzt am Krankenhaus Bozen, überzeugt. „Lange Krankenstände, fehlende Vorsorgemedizin, Spätfolgen wegen langer Wartezeiten auf Visiten und OPs. Die Auswirkungen werden aber nicht sofort erkennbar sein“. Jetzt schon gibt Italien, gemessen am BIP, für das Gesundheitssystem nur halb so viel aus wie Österreich. Durch die Rezession werden Gelder für Gesundheit fehlen und die Kosten steigen.

„Österreichs Maßnahmenpaket ist viel progressiver und entspricht unserem Verständnis zum Ausstieg aus der Krise. Süd-Tirol finanziert sein Gesundheitssystem selber, deshalb müssen wir unsere wirtschaftliche Leistung so schnell wie möglich wieder hochfahren. Orientieren wir uns gesundheits- und wirtschaftspolitisch endlich nach Norden“, sagt Dr. Tutzer. „Unsere Gesundheit wird es uns danken!“

Dr. Andreas Tutzer

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