Ungleichbehandlung

Streaming-Dienste: Im falschen (bzw. walschen) Film

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Die Junge Süd-Tiroler Freiheit bemängelt, dass es in Süd-Tirol immer noch nicht möglich ist, uneingeschränkten Zugriff auf deutsche Streaming-Inhalte von Anbietern wie Netflix, Amazon Prime, iTunes und Co. zu bekommen. Man hat daher gemeinsam mit dem Landtagsklub der Süd-Tiroler Freiheit eine Landtags-Anfrage ausgearbeitet, um in Erfahrung zu bringen, was die Landesregierung tun kann bzw. tun wird, um dieser Diskriminierung endlich ein Ende zu bereiten.

Immer mehr Zuschauer – vor allem junge Menschen – wechseln von traditionellen Fernsehsendern zu Streaming-Diensten. Allein der Streaming-Dienst Netflix bringt es auf mehr als 182 Millionen bezahlte Mitgliedschaften.

Das Geoblocking verweht den Süd-Tirolern bis heute den uneingeschränkten Zugriff auf deutsche Streaming-Inhalte. „Wir sind der Meinung, dass es ein Armutszeugnis für die EU ist, wenn es bis heute nicht möglich ist, Streaming-Inhalte – unabhängig davon, in welchem Land man lebt – in seiner Muttersprache abzurufen“, sagt der Jugendsprecher der Süd-Tiroler Freiheit, Peter Gruber.

„Wenn man schon immer von einem Europa ohne Grenzen spricht, dann darf dies nicht im Internet aufhören“, sind die beiden Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll und Myriam Atz Tammerle, der Meinung. Die SVP sei aufgefordert, sich im EU-Parlament dafür stark zu machen, diese Ungleichbehandlung endlich zu beenden.

Junge Süd-Tiroler Freiheit, Landtagsklub der Süd-Tiroler Freiheit.

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