Trauer

SHB: Zum Tode von Dekan Johannes Noisternigg

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Der Südtiroler Heimatbund trauert um Dekan Johannes Noisternigg. Der bekannte und allseits geschätzte Kirchenmann erblickte im Jahr 1935 in der Passerstadt Meran das Licht der Welt. Nach dem Besuch des Johanneums in Dorf Tirol trat er im Alter von 21 Jahren in das Priesterseminar in Trient ein. Des weiteren empfing er am Josefitag 1961 in seiner Vaterstadt das Sakrament der Priesterweihe, so Lang.

Vor gut 30 Jahren übernahm er die Dompfarre und das Dekanat Bozen I. Im September 2007 war es der seinerzeitige Bischof Wilhelm, der Noisterniggs Abdankung annahm und ihm die Altenseelsorge in der Diözese Bozen-Brixen anvertraute, so der SHB.

Zwei große Leidenschaften prägten Noisternigg wie keine andere. Zum einen war es die Liebe zu seiner Heimat Tirol gepaart mit der Sorge um die Zukunft der deutschen Volksgruppe Südtirols. So war Noisternigg vor zwei Jahren bei der Gedenkfeier in Blumau für die Internierten des faschistischen Konzentrationslagers „Campo Isarco“ dabei. Auch bei der Eröffnung der Ausstellung „BAS- Opfer für die Freiheit“ in Bozen fehlte der Kirchenmann nicht.

Auch wenn seine Freizeit spärlich war, versuchte der Dekan viel von der Welt zu sehen. Vielen von uns ist er auch als Organisator zahlreicher Gruppen bekannt. Das Fliegen wurde sein Traum, schwerelos sein und damit näher bei Gott. Nun ist Noisternigg zur letzten Reise angetreten. Der Südtiroler Heimatbund und wohl ganz Tirol trauern um einen verdienten Kirchenmann und aufrechten Patrioten, schließt Lang.

Roland Lang
Obmann des Südtiroler Heimatbundes

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