Bozen

Der Wolf im K-Pelz…

Besorgniserregend findet Peter Brachetti, Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit im Bezirk Bozen Stadt und Land, die Vision des Bozner Bürgermeisterkandidaten des Team K, Thomas Brancaglion. Dieser wünscht sich ein „multikulturelles und multisprachliches“ Bozen.

„Unbeschadet der Tatsache, dass Herrn Brancaglions Wunsch bereits Tatsache ist – in Bozen leben bereits Dutzende verschiedene Ethnien – kann man aus diesen Zeilen recht einfach rauslesen, welche Richtung das Team K einschlägt: Modern verpackt und mit grünnationalen Gedankengut ausgestattet, will man von Foppas Kuchen naschen“, ist Brachetti überzeugt.

Das ursprüngliche Ziel des Team K, eine Kontrollinstanz zu sein und gegen Privilegien zu wettern, sei inzwischen dem Wunsch nach einem interethnischen Süd-Tirol gewichen: „Das Team K nutzt jede Gelegenheit, sich als interethnische Partei darzustellen. Vergessen wird dabei, dass der interethnische Wunsch die Süd-Tiroler Volksgruppe in Italien bedroht. Wohin das langfristig führt, dafür reicht ein Blick nach Aosta oder Elsass“, warnt Brachetti. „Dem Team K und Thomas Brancaglion scheint nicht bewusst zu sein, dass unsere Autonomie auf der Tatsache fußt, dass wir eine Minderheit sind. Eine Verwässerung dieses Status würde langfristig dafür sorgen, dass wir immer mehr zu einer rein italienischen Provinz verkommen. Diese interethnische Denke mag in Bozen, welches mehrheitlich italienisch ist, gut ankommen. Aber auch der italienischen Volksgruppe bzw. den interethnischen Süd-Tirolern sollte klar sein, dass die autonomen Privilegien bei einer sukzessiven Kulturvermischung nicht mehr zu rechtfertigen sind“, gibt Brachetti zu bedenken.

Das Team K, so Brachetti, hätte sich im Laufe der Zeit als Wolf im Schafspelz – oder besser, im K-Pelz – entpuppt. Er könne keinen Unterschied mehr zwischen den selbsternannten Erneuerern bzw. Pragmatikern und den Grünen ausmachen.

Peter Brachetti, Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit Bozen Stadt und Land.

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