Anfrage / Tscherms

Beschilderung des Fahrradweges durch Tscherms

Anfragen, Gemeinde, Ratsarbeit

Vorausgeschickt:

– Dass seit geraumer Zeit in Tscherms einige Teilstrecken des unter anderem durch das Burggrafenamt führenden Fahrradweges fertiggestellt wurden;

– Dass der Fahrradweg größtenteils durch die untere Dorfhälfte unterhalb der Hauptstraße (=Gampenstraße) und somit auch durch einige Wohnsiedlungen verläuft;

– Dass sich seit der Fertigstellung dieser Teilstrecken immer mehr Personen dieses Weges erfreuen und diesen infolgedessen mit ihrem Rad befahren;

– Dass ein Großteil dieser Fahrradfahrer sei es Einheimische sei es Touristen den Verlauf des Fahrradweges durch das Dorf nicht kennt und sich demnach auf dessen Beschilderung verlässt;

– Dass auf den Verlauf des Fahrradweges an so mancher Straßengabelung nicht ausreichend hingewiesen wird, unter anderem bei der Weggabelung unterhalb des Kindergartens (Dr. Josef Garberstraße 2/A), an welcher man, von Meran Richtung Lana fahrend,

o entweder die Dr. Josef Garberstraße in Richtung Dorfladen (Naves) und anschließend nach links abbiegend in den Trojenweg fahren kann;

o oder unterhalb des Kindergartens den Gehweg befahren kann;

o oder fälschlicherweise in den Privatweg der Dr. Josef Garberstraße unterhalb des Kindergartens gegenüber vom Bergerhof abbiegen kann;

– Dass Fahrradfahrer infolgedessen immer wieder in die falschen Straßen einbiegen;

– Dass es immer wieder vorkommt, dass Fahrradfahrer mit sehr hoher Geschwindigkeit durch/neben jene Wohnsiedlungen fahren, die am Fahrradweg liegen;

– Dass sich in den Wohnsiedlungen auch Kinder aufhalten;

– Dass es keine Hinweisschilder – weder von Lana noch von Meran kommend – bei Beginn der Wohnsiedlungen gibt, welche die Fahrradfahrer darauf hinweisen, dass aufgrund der Gegebenheiten die Geschwindigkeit angepasst werden muss;

– Dass ohne ausreichende Hinweisschilder die Gefahr eines Zusammenpralls zwischen einem Fahrradfahrer und einem Passanten erhöht ist;

bringt die Gemeinderatsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit folgende Fragen ein:

1. Sind der Gemeindeverwaltung die zwei oben genannten Problemstellungen, d.h. zum einen das Fehlen eines Schildes, welches auf den richtigen Verlauf des Fahrradweges bei der oben genannten Weggabelung rund um den Kindergarten hinweist und zum anderen die immer häufiger vorkommende erhöhte Geschwindigkeit so mancher Fahrradfahrer durch die Wohnsiedlungen sowie die sich daraus resultierende Gefahr und der Mangel von Hinweisschildern, welche diesem Problem vorbeugen könnten, bekannt?

2. Hat die Gemeindeverwaltung die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, welche grundsätzlich für die Radwege zuständig ist, diesbezüglich schon informiert, um gemeinsam eine Lösung zu finden?

3. Wurden bereits Gedanken dazu gemacht, wie man beide Probleme am besten lösen könnte?

4. Wenn dritt-genannte Frage bejaht wird: Wie sehen die Lösungsvorschläge für beide Problemstellungen konkret aus? Wurde mit der Problembehebung in der Praxis schon begonnen?

5. Wenn dritt-genannte Frage verneint wird: Wird sich die Gemeindeverwaltung dieser beiden Probleme annehmen und in Bälde mit den dafür zuständigen Personen eine Lösung ausarbeiten?

Die Gemeinderätin
Melanie Mair

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