Projekt zurückstellen

Meran: Krise überwinden, erst dann Standseilbahn planen!

Mehr als verwundert zeigt sich die Süd-Tiroler Freiheit Meran über die Weiterführung des Projektes Standseilbahn Meran-Tirol-Schenna. Mega-Projekte dieser Größenordnung sollten während einer Krise zurückgestellt werden, vor allem da der Gemeinderat vorab nicht darüber informiert wurde, schreibt die Süd-Tiroler Freiheit. Vorrang sollte derzeit die Überwindung der wirtschaftlichen Krise und die Rückkehr zur Normalität haben.

„Die Liste Rösch, die sonst immer auf einen offenen Diskurs setzt und die Bürger einbinden möchte, lässt den Gemeinderat außen vor und fährt ihre verkehrspolitische Agenda weiter. Dem Gemeinderat wurde lediglich ein einziges Mal eine Studie über das Projekt Standseilbahn präsentiert, danach hörte man jahrelang nichts mehr davon“, ärgert sich der Meraner Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit, Christoph Mitterhofer.

Es müsse definitiv eine Lösung für das Meraner Verkehrsproblem her, aber sicher nicht unter diesen Umständen. Zusätzlich seien einige kontroverse Punkte, wie die Trassenführung, die Finanzierung und die fehlende Anbindung des Stadtviertels Obermais, noch nicht geklärt.

„Weitere Punkte, die es zu überdenken gilt, sind die Anbindung der Galileistraße an das öffentliche Verkehrsmittelnetz sowie die Nutzung im Winter, die de facto aufgrund der Saisonbetriebe nicht sinnvoll ist“, meint Mitterhofer.

Die Süd-Tiroler Freiheit Meran ruft daher alle dazu auf, das Projekt Standseilbahn vorerst ruhen zu lassen, bis alle Details geklärt sind und das Konzept für gut befunden wird. Stattdessen solle man den Fokus auf das Corona-Krisenmanagement legen, damit so schnell wie möglich wieder zur Normalität zurückgekehrt werden könne.

Christoph Mitterhofer, Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit in Meran.

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