Grenzschließung

Sonder-Grenzregelung für Nord-, Süd- und Ost-Tirol

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Sowohl Italien, als auch Österreich beabsichtigen über die Weihnachtsfeiertage und bis in den Jänner hinein restriktive Reisebeschränkungen einzuführen, die de facto einer Grenzschließung gleichkommen. Einmal mehr gerät damit ganz Tirol unter die Räder, da die Unrechtsgrenze am Brenner – von der immer wieder behauptet wurde, dass sie im vereinten Europa nicht mehr existieren würde – für die Bevölkerung unpassierbar wird. Die Politik auf beiden Seiten des Brenners ist nun gefordert, damit es zu keiner Grenzschließung kommt. Die Süd-Tiroler Freiheit hat bereits den österreichischen Bundeskanzler, den Gesundheitsminister, Landeshauptmann Platter sowie den Vorsitzenden des Süd-Tirol-Unterausschusses kontaktiert, damit eine Sonder-Grenzregelung für Nord-, Süd- und Ost-Tirol getroffen wird.

Das Virus kennt keine Grenzen und läßt sich auch nicht von bewaffneten Soldaten vor einem Schlagbaum abhalten. Anstatt sich voneinander abzuschotten, ist vielmehr Zusammenarbeit gefragt. Die Europaregion Tirol könnte hier als echtes europäisches Vorzeigeprojekt auftreten und mit einer gemeinsamen Pandemie-Strategie aufzeigen, wie man gemeinsam und ohne Grenzschließung erfolgreich agiert.

Die Unrechtsgrenze am Brenner ist nicht nur eine historische Belastung, sondern auch für viele Bürger, Familien und Beziehungspartner eine Zumutung. Es ist nicht akzeptabel, dass man über die Feiertage von Wien nach Innsbruck fahren darf, um dort bis zu 10 Freunde zu treffen, eine Fahrt zwischen Nord-, Süd- und Ost-Tirol – zu den eigenen Eltern, Verwandten und Beziehungspartnern – aber von Italien und Österreich verunmöglicht wird. Es bedarf daher dringend einer Sonder-Grenzregelung zwischen den Tiroler Landesteilen!

L.-Abg. Sven Knoll, Süd-Tiroler Freiheit.

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