Isolation Gemeinden

Mutante nimmt das Burggrafenamt in Geiselhaft

Die Bezirksgruppe der Süd-Tiroler Freiheit Burggrafenamt sieht in der rigorosen Isolation einzelner Burggräfler Gemeinden wegen der südafrikanischen Covid-Mutante keine Sinnhaftigkeit gegeben.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Virus-Mutante bereits in mehreren Orten im Burggrafenamt und sogar im ganzen Land ausgebereitet hat, ist groß. Landesrat Widmann bestätigte nämlich, dass der erste Fall dieser Virus-Mutation auf den 29. Jänner zurückzudatieren sei. Dass die Mutation folglich schon in mehreren Gemeinden Fuß gefasst haben muss, ist somit unumgänglich.

„Bei einer Gemeinde in der Größenordnung von Meran zu versuchen, die Mutante zu isolieren, kommt der Suche nach der Nadel im Heuhaufen gleich. Zudem hat Meran zahlreiche Pendler, die aus oder nach Meran pendeln. Wie soll man diese Personen regelmäßig, heißt alle 3 Tage, auf Covid testen? Dies scheint schon logistisch ein Ding der Unmöglichkeit zu sein“, erklärt Christoph Mitterhofer, Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit im Burggrafenamt. Dasselbe gelte auch für die übrigen abgeriegelten Burggräfler Gemeinden.

Anstatt Gemeinden von der Außenwelt abzuriegeln, wäre es gewiss vernünftiger, alle positiven Corona-Proben der vergangenen und der kommenden Tage auf Mutationen zu analysieren sowie die Rückverfolgung auszubauen. „Menschen jetzt noch mehr einzuschränken sowie in Angst und Panik zu versetzen, macht in der aktuellen Situation überhaupt keinen Sinn mehr“, so Vize-Bezirkssprecherin Melanie Mair abschließend.

Für den Bezirk Burggrafenamt der Süd-Tiroler Freiheit,
Bezirkssprecher Christoph Mitterhofer,
Vize-Bezirkssprecherin Melanie Mair,
Vize-Bezirkssprecher Armin Mores.

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