Klima-Debatte im Landtag:

Reschenbahn, LKW-Entlastung, Ein-Tirol-Ticket.

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Auf Antrag der Opposition fand heute im Landtag eine große Klima-Debatte statt. Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, unterstrich dabei in seiner Rede die Bedeutung des Klimaschutzes, denn aktiver Heimatschutz ist auch Umweltschutz. Mit schönen Klima-Debatten und politischen Absichtserklärungen ist es aber nicht getan, es braucht endlich konkrete Maßnahmen! Die Süd-Tiroler Freiheit hat dem Landtag daher heute ganz konkrete Vorschläge für einen Ausbau der öffentlichen Personenverkehrs, für eine Reduzierung des LKW-Verkehrs auf der Brennerautobahn und für ein Gesamt-Tiroler Öffi-Ticket vorgestellt.

Reschenbahn:
Der Süd-Tiroler Landtag hat sich bereits einstimmig (!) für die Fertigstellung der Bahnlinie zwischen Landeck und Mals ausgesprochen. Durch den Bau der Reschenbahn könnten alle Skigebiete entlang der Strecke direkt an die Bahn angeschlossen werden und durch die internationalen Anschlussmöglichkeiten ab Landeck würde die gesamte Reschenregion zu einer autofrei erreichbaren Tourismusregion. Auch für Pendler und Studenten wäre die Reschenbahn eine echte alternative zum PKW. Die Reschenbahn muss daher so schnell als möglich gebaut werden.

Reduzierung des LKW-Verkehrs:
Beinahe 50 Prozent des LKW-Verkehrs auf der Brennerautobahn ist reiner Umwegverkehr. Weil der Brenner der billigste Alpenübergang ist, nehmen Frächter große Umwege auf sich, obwohl andere Verbindungen wesentlich kürzer (aber eben teurer) sind. Durch eine Anhebung der LKW-Maut auf der Süd-Tiroler Seite der Brennerautobahn würde der Brenner als Transitroute unattraktiv. Gleichzeitig sollte auch eine LKW-Kontingentierung sowie ein generelles LKW-Nachtfahrverbot eingeführt werden. Transportfahrzeuge, die ihr Ziel- oder Quellgebiet nicht Süd-Tirol haben, sollten nicht von der Autobahn abfahren dürfen. Nur so kann der LKW-Verkehr reduziert und die verkehrsgeplagte Bevölkerung im Eisacktal und Wipptal entlastet werden.

Ein-Tirol-Ticket:
Mit der Einführung des Studenten-Tickets für die Europaregion Tirol wurde bereits ein zentraler Vorschlag der Süd-Tiroler Freiheit umgesetzt. Nun gilt es das „Ein-Tirol-Ticket“ für alle Bürger umzusetzen, das heißt, ein Ticket, mit dem alle öffentlichen Verkehrsmittel in der gesamten Europaregion Tirol verwenden werden können. Je attraktiver und unkomplizierter der öffentliche Personenverkehr ist, desto mehr Bürger werden von dem Auto auf Bahn und Bus umsteigen.

Neben diesen konkreten Projekten gilt es aber auch die bestehenden Strukturen des öffentlichen Personenverkehrs besser zu nutzen und zu vernetzen. Als Beispiel nannte der Landtagsabgeordnete Sven Knoll die Wiedereinführung einer direkten Zugverbindung zwischen Innsbruck und Lienz, sowie die Einführung durchgehender und somit umstiegsfreier Direktverbindungen aller Regionalzüge zwischen Bozen und Innsbruck.
Auch die Wiedererrichtung von Lokalbahnverbindungen wie der Überetscherbahn, der Grödnerbahn und der Taufererbahn gelte es konkret anzugehen.

Mit diesen konkreten Vorschlägen hat die Süd-Tiroler Freiheit heute im Landtag aufgezeigt, was im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes alles möglich ist. Reden wir nicht nur darüber, sondern setzen wir diese Dinge endlich um!

L.-Abg. Sven Knoll,
Süd-Tiroler Freiheit.

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