Langsam, langsamer, Poste Italiane

Süd-Tiroler Landespost, statt italienische Schneckenpost.

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Außer Spesen nix gewesen. Im Sommer hat das Land Süd-Tirol das Abkommen mit der italienischen Post bis 2023 verlängert und verschleudert damit weitere 11 Millionen Euro jährlich an die marode italienische Post. Dass das keine gute Investition ist, versteht jeder, der schon einmal einen Brief mit der italienischen Post verschickt hat. Die jüngste Erhebung der Verbraucherzentrale, die auf die katastrophalen Zustände beim Postdienst hinweist, bestätigt die Kritik der Süd-Tiroler Freiheit an diesem nutzlosen Abkommen. Mit den Millionenbeträgen, die das Land seit Jahren an die italienischen Post vergeudet, könnte eine gut funktionierende Landespost aufgebaut werden.

Die Zustellung eines Briefes von Bozen nach Bozen dauert unglaubliche 4,6 Werktage. Vom Büro der Süd-Tiroler Freiheit in Bozen bis nach München dauerte eine Postsendung unlängst sogar 6 Wochen. So langsam kann ein Briefträger eigentlich nicht einmal zu Fuß sein.

Neben den viel zu langen Zustellzeiten kommen noch fehlende Zweisprachigkeit, ortsunkundiges und schlecht bezahltes Personal sowie kundenfeindliche Öffnungszeiten der Postschalter hinzu.

Die Süd-Tiroler Freiheit erneuert daher ihren Vorschlag, das Abkommen mit der italienischen Post aufzukündigen und eine eigene Landespost aufzubauen. In Kooperation mit der österreichischen Post (für die internationale Briefabwicklung) ließe sich mit demselben Geld eine gut funktionierende und kundenfreundliche Landespost aufbauen.

L.-Abg. Sven Knoll,
Süd-Tiroler Freiheit.

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