11. November:

Tiroler Unrechtsgrenze ist nicht verschwunden.

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Am 11. November werden alljährlich Tiroler Fahnen mit Trauerflor aufgehängt, um an den schicksalshaften 11. November 1918 zu gedenken, an dem italienische Truppen den Brenner besetzten und damit die Teilung Tirols faktisch vollzogen. Die Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll und Myriam Atz-Tammerle, nehmen diesen Tiroler Trauertag zum Anlass, um aufzuzeigen, dass die Unrechtsgrenze am Brenner noch immer nicht verschwunden ist und warnen angesichts der aktuellen Corona-Entwicklungen vor einer neuerlichen Grenzschließung.

Wann immer in den letzten Jahren in Süd-Tirol der Ruf nach Selbstbestimmung laut wurde, hieß es, dass es im vereinten Europa keine Grenzen mehr gäbe und Tirol somit wieder vereint sei. Was für eine eklatante Fehleinschätzung.

Egal, ob Migrations- oder Corona-Krise, sobald es Probleme gibt, werden die Grenzen einfach geschlossen, Zäune aufgezogen und Bürger daran gehindert, sogar mit ihren eigenen Familienangehörigen grenzüberschreitende Kontakte zu pflegen.

Die Tiroler Unrechtsgrenze ist nicht verschwunden, sondern aktueller und spürbarer denn je. Die Gefahr ist sogar groß, dass es in wenigen Wochen wieder zu Grenzschließungen in Tirol kommen wird. Das muss mit allen Mitteln verhindert werden!

Solange am Brenner noch die italienische Trikolore weht, bleibt Tirol ein geteiltes Land. Das Ziel der Politik muss es daher bleiben, die unfreiwillige Zugehörigkeit Süd-Tirols zu Italien zu beenden, um damit die Tiroler Unrechtsgrenze endlich wirklich zu überwinden.

L.-Abg. Sven Knoll,
L.-Abg. Myriam Atz-Tammerle
Süd-Tiroler Freiheit.

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