Weihnachtsaktion des SHB

Zwei „Wärmepakete“ an Nachtquartier für Obdachlose

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Wie jedes Jahr möchte der Südtiroler Heimatbund zu Weihnachten ein kleines Zeichen der menschlichen Solidarität setzen. Dieses Jahr werden wir mit 2 „Wärmepakete“ den Verein „housing first bozen EO“ unterstützen, der in Bozen in der Rittner Straße das „dormizil“, ein Nachtquartier für obdachlose Menschen betreibt, so SHB Obmann Roland Lang.

Eine Delegation des SHB hat sich dazu das Nachtquartier für Obdachlose in Bozen angeschaut. Gründungsmitglied Verena von Aufschnaiter und der stellvertretende Vorsitzende des Vereines „housing first bozen EO“, Paul Tschigg, führten Eva Klotz, Meinrad Berger, Josef Vigl und Roland Lang durch das Gebäude in der Rittner Straße und erklärten Sinn und Zweck der Schlafstelle sowie die Hausordnung.

Das „dormizil“ ist ein Nachtquartier für 25 obdachlose Frauen und Männer in der Rittner Straße 25 in Bozen. Das dreistöckige Gebäude ist vom 10. November 2021 bis zum 31. März 2022 geöffnet. Es handelt sich um eine kleine, menschenwürdige Einrichtung im Herzen von Bozen.

Den untergebrachten Menschen wird respektvoll begegnet. Das entstehende Vertrauen soll dazu beitragen, ihnen eine würdevolle Zukunft inmitten der Gesellschaft zu ermöglichen.

„dormizil“ ist täglich von 19.30 Uhr abends bis um 8.30 Uhr am Morgen geöffnet. Tagsüber verlassen die Menschen das Haus. Zwischen 7.30 und 8.15 Uhr können die Gäste im „dormizil“ frühstücken. Freiwillige tragen das Projekt.

Der Verein „housing first bozen EO“ trägt die Kosten für Heizung, Frühstück, Strom, Wasser, Reinigung der Bettwäsche und Müll. Dafür sind Spenden notwendig. „dormizil“ ist eine Antwort von Südtirols Zivilgesellschaft auf die Not in der Landeshauptstadt. Ein „Wärmepaket“ entspricht einem Monat Strukturerhalt, d. h.  für alle in einem Monat anfallenden Kosten für Heizung, Strom, Wasser, Reinigung der Bettwäsche und Abfall.

Nicht von ungefähr hat der Südtiroler Heimatbund seine Unterstützung einige Tage vor dem 20. Dezember übergeben. Dieser Tag wurde durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen 2005 zum jährlichen Tag der menschlichen Solidarität erklärt. Mit der Übergabe an diesem Aktionstag möchten auch wir verdeutlichen, wie wichtig es ist, Solidarität als ein Grundprinzip menschlichen Zusammenlebens zu betrachten, schließt Roland Lang.

Roland Lang
Obmann des Südtiroler Heimatbundes

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