Sprachgruppenzugehörigkeit

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Für viele Ansuchen und Verfahren braucht es die Sprachgruppenzugehörigkeitserklärung. Die Erklärungen werden im Landesgericht in Bozen verwaltet und müssen auch dort abgeholt werden. Ein aufwendiger und anachronistischer Vorgang, der endlich geändert werden muss.

Schon vor drei Jahren, am 19. Februar 2019, hat die Landesregierung einen Entwurf für eine Durchführungsbestimmung zum Autonomiestatut betreffend Änderungen zur Sprachgruppenzugehörigkeitserklärung abgesegnet. U.a. sprach man sich sinnvollerweise dafür aus, den Nachweis über die digitale Identität (SPID) abrufen zu können. Damit würde der für viele aufwändige Gang zum Gericht in Bozen entfallen. Leider ist es nie zur erforderlichen Durchführungsbestimmung gekommen.

Die Süd-Tiroler Freiheit begrüßt das Ansinnen und hat sich schon in der Vergangenheit dafür eingesetzt, dass die Sprachgruppenzugehörigkeitserklärung auch im Amt der jeweiligen Heimatgemeinde abgeholt werden kann. Die Bewegung bekräftigt ihre Forderung, das Verfahren endlich zu digitalisieren und zu dezentralisieren. Mit einer Anfrage im Landtag nächste Woche soll wieder an das Thema erinnert und der letzte Stand in Erfahrung gebracht werden.

Süd-Tiroler Freiheit, freies Bündnis für Tirol.

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