Antrag abgelehnt

SVP gegen nächtliche Zugverbindungen zwischen Bozen und Innsbruck

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Die Süd-Tiroler Freiheit hat heute im Landtag einen Antrag zur Abstimmung gebracht, welcher nächtliche Zugverbindungen zwischen Bozen und Innsbruck vorsieht. Die Mehrheit aus SVP und Lega hat den Antrag abgelehnt.

Es fährt ein Zug nach Nirgendwo…. Dieses Nirgendwo ist der Brenner, an dem es in den Abendstunden für Zugfahrer kein Weiterkommen mehr gibt. „Das Problem der fehlenden nächtlichen Zugverbindungen zwischen Bozen und Innsbruck betrifft nicht nur Jugendliche, Studenten, grenzüberschreitende Familienkonstellationen oder Beziehungen, sondern auch Personen, die beispielsweise Abendveranstaltungen in Innsbruck besuchen. Diese haben nämlich nach einer solchen Veranstaltung keine Möglichkeit mehr, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Süd-Tirol zu gelangen und sind daher gezwungen, aufs Auto umzusteigen“, erläutern die Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll und Myriam Atz-Tammerle.

Um dieses Problem zu lösen, haben die Landtagsabgeordneten gemeinsam mit der Jungen Süd-Tiroler Freiheit einen Beschlussantrag ausgearbeitet. Konkret sieht der Antrag umsteigefreie nächtliche Zugverbindungen zwischen Bozen und Innsbruck vor. Auf der Sitzung der Versammlung der Europaregion Tirol haben junge Menschen aus allen Landesteilen erst letzte Woche den politischen Vertretern ihren Wunsch nach solch grenzüberschreitenden Zugverbindungen mitgeteilt. Für SVP-Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider hat eine Nachtverbindung zwischen Bozen und Innsbruck jedoch keine Priorität, weshalb der Antrag von der Mehrheit aus SVP und Lega abgelehnt wurde. Deutlich hat die Landesregierung damit signalisiert, dass sie kein Interesse an den Bedürfnissen der jungen Menschen hat.

Süd-Tiroler Freiheit – Landtagsklub

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