Südtiroler Heimatbund

Sachbeschädigung löst nicht Toponomastik-Problem

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Mit den steigenden Temperaturen sind jetzt wieder zahlreiche Wanderer in unseren Bergen unterwegs. Anscheinend, wie es das beschmierte AVS-Wegschild in der Nähe von Montigl in der Gemeinde Terlan zeigt, nicht nur um Berge und die Natur zu genießen. Das Toponomastik Problem löst man aber nicht mit dem Filzstift oder dem Schnitzeisen im Wald, so Roland Lang, Obmann des Südtiroler Heimatbundes.

Die Ortsnamensfrage und die Abschaffung der faschistischen Dekrete, die damals auch von Mussolini unterschrieben wurden, müssen im Südtiroler Landtag und in Rom gelöst werden. Mit dem Beschmieren von Wanderschildern untergräbt man die ehrenamtliche Tätigkeit des Südtiroler Alpenvereines.

Im Oktober dieses Jahres gedenkt man der Machtergreifung des italienischen Faschismus vor genau 100 Jahren. Die Abschaffung der faschistischen Ortsnamensdekrete wäre ein konkretes Zeichen des Antifaschismus, schließt Lang.

Roland Lang
Obmann des Südtiroler Heimatbundes

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