Klausurtagung Bezirk Pustertal

Von Corona über Energiepreise bis hin zu Wolf und Bär

Der Bezirksausschuss der Süd-Tiroler Freiheit Pustertal hatte kürzlich in Niederdorf eine Klausurtagung abgehalten. Dabei wurden wichtige Pustertaler Themen im Hinblick auf die Landtagswahlen im kommenden Jahr behandelt.

Das Pustertal ist nach wie vor stärkster Bezirk der Bewegung Süd-Tiroler Freiheit mit fast 800 Mitgliedern, wobei die Mitgliederzahl zuletzt, insbesondere bei jungen Leuten, wieder zunimmt. Ob Volkstumspolitik, Wirtschaft, Soziales, Mobilität, Umweltschutz, Sport oder Energie: Die Bezirksgruppe ist in vielen Bereichen aktiv und hat für die spezifischen Themen wie Mobilität und Energie aktive Arbeitsgruppen, um Lösungsvorschläge auszuarbeiten.

Der Bezirksausschuss hat in seiner jüngsten Klausurtagung mehrere Themen behandelt:

  • Der Bezirk Pustertal hat über Schwerpunkte, Strategien, Aktionen und Kandidaten für die Landtagswahlen beraten. Die Süd-Tiroler Freiheit Pustertal wird wieder ein starkes Team für die Wahl zum Hauptausschuss im Herbst und für die kommenden Landtagswahlen 2023 stellen.
  • Amnestie/Begnadigung der restlichen Puschtra Buibm: Nach der Begnadigung von Heinrich Oberleiter, wird sich die Süd-Tiroler Freiheit Pustertal auch weiterhin für die restlichen Freiheitskämpfer einsetzen, damit auch sie wieder in ihre Heimat zurückkehren können.
  • Der Ausverkauf der Heimat hat sich gerade in den letzten zwei Jahren der Corona-Krise weiter verschärft. Besonders das Pustertal ist davon betroffen. Wir fordern deshalb, dass auch bei uns jener Weg der Nord-Tiroler Landesregierung eingeschlagen wird, welche nun ein generelles Verbot von Freizeitwohnsitzen prüft.
  • Energie: Die Energiepreise steigen ins unendliche und werden zu einem großen Problem für Betriebe und Familien. Die Süd-Tiroler Freiheit Pustertal hat diesbezüglich bereits in der Vorkrisenzeit viele Vorschläge unterbreitet, um uns möglichst von Energieimporten unabhängig zu machen. Wir fordern deshalb erneut, schnellstmöglich das Ziel Energieautarkie des Landes zu erreichen und dabei eng mit den Partnern in Nord-Tirol zusammenzuarbeiten!
  • Thema Corona: Die Vorgänge in der Ukraine haben die Corona-Krise verdrängt. Während in den meisten europäischen Ländern Lockerungen durchgeführt wurden, gibt es bei uns immer noch restriktive Maßnahmen. Die Süd-Tiroler Freiheit hat daher eine Online-Petition für die Abschaffung des Grünen Passes, für die Aufhebung sinnloser Corona-Maßnahmen sowie für die Rücknahme aller coronabedingten Suspendierungen gestartet. Diese Petition war überaus erfolgreich!
  • Auch beim Sport fordern wir, dass Süd-Tirol einen eigenständigen Weg geht, so wie viele andere autonome Länder auch! Bezüglich Olympia im Pustertal fordern wir nach wie vor eine Volksbefragung!
  • Thema Wolf und Bär: „Wir müssen uns entscheiden, entweder eine seit Jahrhunderten gepflegte Alm- und Berglandwirtschaft, oder ein Großraumrevier für Wolf und Bär, wo sich dann kaum mehr jemand in den Wald traut. Beides geht nicht! Das Großraubwild sollte dorthin verfrachtet werden, wo es keinen Schaden mehr anrichten kann“.

Süd-Tiroler Freiheit Pustertal

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Sprachgruppenzugehörigkeit: Bald digital möglich!
Zusammenarbeit der Volksgruppen in Mitteleuropa.

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