Treffen in Innsbruck

Puigdemont: „Selbstbestimmung ist kein Verbrechen“

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Die unternehmerische Hochschule „Management Center Innsbruck“ (MCI) hatte am vergangenen Freitag einen besonderen Ehrengast geladen: Carles Puigdemont, den 130. Präsidenten Kataloniens. Er hielt einen Leitvortrag über Freiheit und Demokratie in Europa.

Die Süd-Tiroler Freiheit, vertreten durch Eva Klotz, Cristian Kollmann und Stefan Zelger, unterhielt sich mit Puigdemont im Vorfeld seines Auftrittes in einem persönlichen Gespräch. Dabei ging es insbesondere um die Parallelen zwischen Katalonien und Süd-Tirol.

Puigdemont verriet, dass er schon zweimal in Süd-Tirol gewesen sei und er dieses Land in schöner Erinnerung habe. Wie Katalonien habe auch Süd-Tirol das Recht auf Selbstbestimmung. Angesprochen auf das Selbstbestimmungsreferendum in Katalonien, das am 1. Oktober 2017 stattgefunden hatte und von Spanien für illegal erklärt worden war, sagte er: „Selbstbestimmung ist kein Verbrechen“. Dass Politiker, die die Bürger über die Selbstbestimmung abstimmen lassen wollen, verhaftet werden, und dass Wähler von der spanischen Polizei niedergeknüppelt werden, widerspreche dem freiheitlichen und demokratischen Geist Europas. Als im Exil lebender Präsident und EU-Abgeordneter werde er weiterhin für die Unabhängigkeit Kataloniens kämpfen und die Pflicht der Politiker auf die Einhaltung der Grundrechte der Bürger anmahnen.

Die Süd-Tiroler Freiheit wird mit Carles Puigdemont, wie bereits in der Vergangenheit, weiterhin in Kontakt bleiben. Sie sagt: „Der katalanische Exilpräsident und EU-Abgeordnete Carles Puigdemont ist für uns ein großer Verbündeter, wenn es um das Recht der Völker auf Selbstbestimmung geht.“

Süd-Tiroler Freiheit

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