Tagfahrlicht

Unnötige Energieverschwendung im Straßenverkehr?

Die Landesregierung will mit neuen Richtlinien der unnötigen Lichtverschmutzung bei Nacht einen Riegel vorschieben, um somit Energie zu sparen, Umwelt und Brieftasche zu schonen. Der Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit Pustertal, Bernhard Zimmerhofer, ersucht in diesem Zusammenhang auch die Sinnhaftigkeit des Fahrens mit Licht am Tag im Straßenverkehr zu überdenken und gegebenenfalls in Rom zu intervenieren.

Für das Fahren mit Licht am Tag werden hauptsächlich Sicherheitsaspekte ins Feld geführt. Eine Studie der Unfallforschung der Versicherer Deutschland (UDV.de) aus dem Jahr 2011 konnte aber keine nennenswerten positiven Effekte auf die Verkehrssicherheit durch Tagfahrlicht feststellen. Auch das Österreichische Parlament hat sich 2007 mit dem Thema „Licht am Tag“ im Straßenverkehr befasst. 2008 wurde die Pflicht, mit Licht am Tage zu fahren, für mehrspurige KFZ wieder aufgehoben, aber auch nicht ausdrücklich verboten. Entsprechende Studien ergaben, dass diese Maßnahme keinerlei Sicherheitsgewinn erbrachte, den CO2-Ausstoß erhöhte und die Autofahrer mit durchschnittlich 50 Euro pro Jahr zusätzlich belastete. In Italien gilt die Lichtpflicht tagsüber ganzjährig außerhalb des Ortsgebiets, für Motorräder gilt die Pflicht überall.

„Gerade jetzt, wo viele Familien aufgrund der exorbitanten Preissteigerungen in vielen Bereichen in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, sollte nichts unversucht bleiben, um Einsparungspotential zu finden, ohne dabei den Sicherheitsaspekt außer Acht zu lassen“, sagt Zimmerhofer.

Bernhard Zimmerhofer, Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit Pustertal

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