Leserbrief

Italien-Wahl: Neue Regierung hält nicht lange

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Zum „Vorausgeschickt“ in der Dolomiten vom 25.08.22, „Draghi legt eine gute Bilanz vor“. Wenn man sich die aktuelle Situation anschaut, dann kann davon wohl keine Rede sein. Hohe Lebenshaltungskosten, höchste Energiekosten, höchste Inflation und damit einhergehend eine Verarmung einer breiten Bevölkerungsschicht. Dazu noch die restriktiven Corona-Maßnahmen die nicht gerade für einen gesellschaftlichen Zusammenhalt gesorgt haben. Was die Nachfolgeregierung auf die Beine stellen wird? Vermutlich relativ wenig, denn der finanzielle und politische Spielraum für Italien ist eher begrenzt. Aller Voraussicht nach wird auch die neue Regierung nicht länger als etwas mehr als ein Jahr halten, das zeigt uns zumindest die Statistik. Ohne eine Reform des Wahlrechts, mit Prozenthürden und Verhinderung der häufigen Parteiwechsel, wird es keine Stabilität geben. Das einzig positive an diesen Neuwahlen ist, dass die Anzahl der Parlamentarier deutlich reduziert wird.

Bernhard Zimmerhofer, Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit Pustertal

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