Autonomie

Kompatscher vor der UNO

Die Bewegung Süd-Tiroler Freiheit, und im Besonderen deren ehemalige Landtagsabgeordnete Eva Klotz, geben Landeshauptmann Arno Kompatscher Folgendes mit auf den Weg zur UNO- Menschenrechts-Tagung in New York:

Abgesehen von der Tatsache, dass der sogenannten Süd-Tirol- Autonomie die wichtigsten Elemente einer echten Autonomie im Sinne des englischen Begriffs „autonomous power“ (Polizeihoheit, Steuerhoheit, Verwaltungs- und Schulhoheit, Kontrolle über die Zuwanderung) fehlen, sind die vielen Unzulänglichkeiten bei der Umsetzung, sowie die bisher erfolgten Aushöhlungen durch den Staat Italien, aufzuzeigen, um ein wahrheitsgetreues Gesamtbild zu vermitteln. Arno Kompatscher wird wohl leider nicht sagen, dass die Zugehörigkeit zum Staat Italien eine regelrechte Zitterpartie für Süd-Tirol ist, aber er wird hoffentlich darlegen, dass täglich um die Einhaltung der Autonomiebestimmungen gekämpft werden muss. Von Vorzeigemodell kann daher keine Rede sein!

Im Sinne weitsichtiger Politik ist es unerlässlich, die Schwächen und bisherigen Rückschritte aufzuzeigen. Wie sollte man sich morgen wegen Nichteinhaltung der auf dem Papier bestehenden Autonomie- Bestimmungen vor einem internationalen Gremium beklagen wollen, wenn man sie heute vor einem solchen hochjubelt?!

Süd-Tiroler Freiheit,
Dr. Eva Klotz.

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Nachruf für den verstorbenen Freiheitskämpfer Kofler aus Tramin
Meloni macht mit Süd-Tirol dort weiter, wo Mussolini aufgehört hat.

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