Kein Vertrauen für Faschisten!

Schockierende Anbiederung der SVP an Meloni.

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Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, bezeichnet die Äußerungen des EU-Parlamentariers Herbert Dorfmann sowie anderer SVP-Exponenten, die der Neofaschistin Giorgia Meloni das Vertrauen aussprechen wollen oder Zweifel an einer ablehnenden Haltung haben, als schockierend. Diese Kreise in der SVP haben offensichtlich jedes Gespür für Demokratie und Minderheitenschutz verloren. Wenn SVP-Funktionäre einer Faschistin wie Meloni das Vertrauen aussprechen wollen, obwohl diese Mussolini anhimmelt und bereits angekündigt hat, die Süd-Tirol-Autonomie zu einer bedeutungslosen Territorialautonomie herabstufen zu wollen, dann kann man sich nur des alten Sprichwortes bedienen, dass die dümmsten Kälber ihre Metzger selber wählen…

Die Süd-Tiroler Freiheit fordert den SVP-Obmann zu einer umgehenden Klarstellung auf, derartige Aussagen dürfen nicht unwidersprochen stehen bleiben. Mit diesen Äußerungen diskreditiert sich Herbert Dorfmann nämlich nicht nur selbst, sondern schadet auch im hohen Maße dem Land Süd-Tirol.

Wie will man sich zukünftig noch glaubwürdig gegen Beschneidungen der Autonomie verteidigen, wenn sich Süd-Tirol wegen dieser dummen Aussagen dann vorhalten lassen muss, dass es doch die eigenen Vertreter aus Süd-Tirol sind, die mit der Faschistin Meloni kokettieren und ihr das Vertrauen aussprechen wollten?

Diesen SVP-Vertretern geht es nicht mehr um Süd-Tirol und um unsere Minderheitenrechte, sondern nur mehr um den eigenen Vorteil. Dafür ist man offenkundig bereit, sich auch einer Süd-Tirol-Hasserin wie Meloni an den Hals zu werfen, die öffentlich dazu aufgerufen hat, dass jene Süd-Tiroler, die sich nicht als Italiener fühlen, über den Brenner auswandern sollen. Das ist Völkervertreibung!

Als EU-Abgeordneter sollte sich Herbert Dorfmann auch überlegen, was es europapolitisch bedeutet, wenn eine Regierung Meloni mit ihren Anhängern davon träumt, aus der EU und dem Euro auszusteigen.

Süd-Tirols Glaubwürdigkeit steht nun auf dem Spiel, jedes weitere Zögern schadet unserem Land und unserer Autonomie. Es kann und darf kein Zweifel daran bestehen, dass Süd-Tirol zu einer minderheitenfeindlichen und neofaschistischen Regierung Meloni klar und deutlich NEIN sagt.

L.-Abg. Sven Knoll,
Süd-Tiroler Freiheit.

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