Erweiterung Skigebiete

Qualitativ ja, quantitativ nein!

Nachdem es wieder Polemiken zu einigen Baumaßnahmen in Skigebieten gegeben hat, sieht sich die Süd-Tiroler Freiheit Pustertal genötigt, ihren Standpunkt zum Thema nochmals klar darzulegen.

Den Neubau eines Liftes, wie zur Zeit jener des „Sonnenliftes“ im Skigebiet Klausberg, bewerten wir als qualitative Erweiterung. Mit dem Neubau bedurfte es einiger notwendiger Adaptierungen, welche letztendlich weder beim zusätzlichen Pistenbedarf, noch beim Wasserverbrauch für Schneekanonen ins Gewicht fallen.

Gleichzeitig begrüßt die Süd-Tiroler Freiheit Pustertal auch, dass die vor Jahren gegebenen Überlegungen zum Zusammenschluss der beiden Skigebiete Klausberg und Speikboden nicht weiter verfolgt werden.

Was die Länderübergreifenden Projekte bei Skigebieten nach Nord- und Ost-Tirol anbelangt, so bleibt die Süd-Tiroler Freiheit Pustertal weiterhin bei ihrem Standpunkt, der folgende Kriterien beinhalten muss:

  1. Beim betroffenen Tal bzw. der Ortschaft muss es sich um ein strukturschwaches Gebiet handeln, wo Abwanderung herrscht.
  2. Die betroffene Bevölkerung muss sich mehrheitlich für dieses Projekt ausgesprochen haben.
  3. Der Eingriff in die Natur muss minimal, bzw. vertretbar sein.
  4. Das Projekt muss dem Zusammenwachsen der Tiroler Landesteile dienlich sein.

Bernhard Zimmerhofer, Bezirkssprecher Süd-Tiroler Freiheit Pustertal.

Bernhard Zimmerhofer, Pustertal, Skigebiete, Umwelt
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