Zum Tag der Menschenrechte

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten“

Die Junge Süd-Tiroler Freiheit erinnert anlässlich des Tags der Menschenrechte am 10. Dezember an den Wert und die Wichtigkeit der Achtung von Grund- bzw. Freiheitsrechten. Insbesondere dürfe man nicht in alte Muster verfallen und solle auch in Zukunft hinsichtlich der Einhaltung besagter Rechte einen aufmerksamen und achtsamen Blick bewahren.

Am 10. Dezember wird der Tag der Menschenrechte gefeiert. An jenem Tag im Jahre 1948 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Bekannt ist insbesondere Artikel 1 der Erklärung, in dem es heißt: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“

Dass die Einhaltung dieses Grundsatzes jedoch nicht selbstverständlich ist, haben uns die vergangenen Jahre während der Corona-Pandemie gezeigt: Zahlreiche Menschen wurden aus wesentlichen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ausgeschlossen, Personen in Kategorien namens 1-G, 2-G, 3-G eingeteilt und einige davon einer Impfung unterworfen, widrigenfalls sie ihren Arbeitsplatz verloren haben bzw. eine Sanktion hinnehmen mussten. Viele der entsprechenden Geldstrafen erreichen gerade in den nächsten Tagen die Postkästen vieler Südtiroler.

Vor diesem Hintergrund ist es offensichtlich, dass dem Grundsatz „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde (…)“ keine große Beachtung mehr geschenkt wurde. Auch der „Geist der Brüderlichkeit“ schien in der Gesellschaft nicht mehr verankert zu sein. Wenn man berücksichtigt, dass die vorgenannten Geldstrafen noch in diesem Monat versendet werden, ist offensichtlich, dass Freiheit und Gleichheit noch immer nicht zur Gänze wiederhergestellt worden sind.

Die Junge Süd-Tiroler Freiheit appelliert deshalb, auf den Weg der Vernunft zurückzukehren: „Es ist an der Zeit, auf den Pfad der Menschenrechte zurückzukehren und mit sämtlichen Diskriminierungen aufzuhören.“ Gleichzeitig sollte darauf Acht gegeben werden, in Zukunft nicht in alte Muster zu verfallen und stets wachsam zu bleiben.

Junge Süd-Tiroler Freiheit,
Landesjugendsprecherin Mag. iur. Melanie Mair.

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